Die Bienen fliegen und die Schmetterlinge...
Sonntag, 13. März 2011
Da ist er nun- der Frühling
Endlich zeigen sich die Temperaturen von ihrer besten Seite und erlauben euphorische Gartenglücksgefühle. Bei 18 Grad und teilweisem Sonnenschein hat nun auch der Frost nachgegeben und sich aus den Beeten verkrochen. Juhu stahlt der Spaten und schon ist er in der Erde verschwunden und gräbt ein Rosenloch und noch Eins und noch Eins.... sechs Rosen habe ich heute gepflanzt, dazu noch die Beete gestalterisch optimiert, unendlich viele Gießkannen geschleppt, die erste Staudensendung verarbeitet und die Farbtupfer im Garten bewundert. Die bereits ausgetriebenen Rosen habe ich vorsorglich mit Tannenreisig abgedeckt. Sollte noch einmal Frostalarm kommen, werde ich die Röslein mit Gartenvlies einkleiden, vielleicht kommen sie so über die kritische Zeit und schenken mir im Sommer dann schönste Blütenpracht. Bei der Pflanzung habe ich den Mykorrhiza-Pilz (Rosensaver) dazugegeben in der Hoffnung, dass die Pflanzen die Zumutung der Mischung aus Brandenburger Sand, angelieferter Gartenerde und Rosenerde aus dem Baumarkt ertragen und besser anwachsen. Jetzt steht für mich nur noch die Frage ob die Rosen aus der Herbstpflanzung noch mal geschnitten werden müssen und wie ich das diesbezüglich bei den gerade frisch gepflanzten Rosen handhabe...
Sonntag, 6. März 2011
Der Frühling kann kommen...
Entgegen der allgemeinen Stimmungslage, verwirrenden Bildern in anderen Blogs, die schönste Frühlingsflora präsentieren und der eigenen inneren Uhr / Unruhe haben wir doch noch Winter! Das Thermometer präsentiert uns durchschnittliche 5 Grad am Tag und 5 Grad minus in der Nacht. Warum bin ich nicht schon eher mal drauf gekommen, meine umfangreiche Fotodokumentation der letzten zwei Jahre zu besichtigen, um festzustellen, dass in meinem Garten vor dem 20. März noch nie was los ging. Voriges Jahr lag am 5. 3. sogar noch Schnee! Kein Krokus war zu sehen, die gemeine Schneeglocke zeigte sich eher verschlossen. Dieses Jahr hingegen bin ich mit dem Frühjahrsputz bereits durch.
Nur Beete graben, Rasenkanten stechen und Rosen setzen geht nicht wegen dem zu frostigen Boden. Allerdings habe ich beschlossen, mich sozusagen der Natur zu ergeben und abzuwarten, was mir die Temperaturen erlauben und welche Pflanzen mir die Frosttrocknis genommen hat. Während Pflanze und Mensch der Dinge harren, die da kommen werden, macht sich der gemeine Schädling bereits Gedanken über seine fettleibige Zukunft und positioniert sich am saftigen Rosenzweiglein, um dort bei Einsetzen des Saftflusses umgehend für seinen Erhalt zu sorgen. Aber nicht mit mir!- Dank scharfer Gartenschere wohnen die Kleinen jetzt im Müllsack!
Was meine eingeschlagenen belgischen Rosen angeht, so bin ich etwas hilflos und entwickle in jeder freien Minute gedanklich Strategien, wie ich die bereits fröhlich ausgetriebenen Pflanzen bis zu den Eisheiligen ohne Frostschaden erhalten kann. Der Versuch die Wurzelnackten zur Containerpflanzen zu machen scheiterte an den viel zu großen Wurzeln bzw. dem viel zu kleinen Topf. Also wieder eingeschlagen und zurück ins Treppenhaus. Jetzt werde ich sie wohl doch eingeschlagen lassen und ab nächste Woche in die Laube stellen, um sie zumindest abzuhärten. Vielleicht kann ich sie ja dann ab Mitte April auspflanzen. Schultheis hat mittlerweile auch geliefert, hier lag ein Zettel bei, dass die guten Stücke in der Verpackung und im Karton (also dunkel) und kühl (also Keller) noch drei Wochen aushalten. Ich werde die Sache beobachten... Die Rosenbaumschule hat sogar den Wetterbericht gelesen und eine Mail geschickt, wann ich die Rosen haben will... sehr klug!
Für das nächste Wochenende ist eine leichte Temperatursteigerung angekündigt, dann werde ich wenigstens die schwächelnden Grünblättrigen (Buchs, Rododendron, Immergrün...) mittels Wassergabe retten.
Nur Beete graben, Rasenkanten stechen und Rosen setzen geht nicht wegen dem zu frostigen Boden. Allerdings habe ich beschlossen, mich sozusagen der Natur zu ergeben und abzuwarten, was mir die Temperaturen erlauben und welche Pflanzen mir die Frosttrocknis genommen hat. Während Pflanze und Mensch der Dinge harren, die da kommen werden, macht sich der gemeine Schädling bereits Gedanken über seine fettleibige Zukunft und positioniert sich am saftigen Rosenzweiglein, um dort bei Einsetzen des Saftflusses umgehend für seinen Erhalt zu sorgen. Aber nicht mit mir!- Dank scharfer Gartenschere wohnen die Kleinen jetzt im Müllsack!
die Eier der Rosenwurzellaus
Was meine eingeschlagenen belgischen Rosen angeht, so bin ich etwas hilflos und entwickle in jeder freien Minute gedanklich Strategien, wie ich die bereits fröhlich ausgetriebenen Pflanzen bis zu den Eisheiligen ohne Frostschaden erhalten kann. Der Versuch die Wurzelnackten zur Containerpflanzen zu machen scheiterte an den viel zu großen Wurzeln bzw. dem viel zu kleinen Topf. Also wieder eingeschlagen und zurück ins Treppenhaus. Jetzt werde ich sie wohl doch eingeschlagen lassen und ab nächste Woche in die Laube stellen, um sie zumindest abzuhärten. Vielleicht kann ich sie ja dann ab Mitte April auspflanzen. Schultheis hat mittlerweile auch geliefert, hier lag ein Zettel bei, dass die guten Stücke in der Verpackung und im Karton (also dunkel) und kühl (also Keller) noch drei Wochen aushalten. Ich werde die Sache beobachten... Die Rosenbaumschule hat sogar den Wetterbericht gelesen und eine Mail geschickt, wann ich die Rosen haben will... sehr klug!
Für das nächste Wochenende ist eine leichte Temperatursteigerung angekündigt, dann werde ich wenigstens die schwächelnden Grünblättrigen (Buchs, Rododendron, Immergrün...) mittels Wassergabe retten.
Sonntag, 27. Februar 2011
Kriesenstimmung
Ich bin erschüttert! Die gestrige Garteninspektion hat mich mehr als verunsichert, zwar gab die Sonne ihr Bestes und mit etwas Wärme im Rücken lassen sich erste Gartenarbeiten besondes wohlwollend erledigen, aber gerade die Sonne am Tag, die frostigen Temperaturen in der Nacht, der kalte Ostwind und die anhaltende Trockenheit ohne Schnee und Regen haben im Garten für einen Zustand gesorgt, der mich auf s Äußerste beunruhigt- Frosttrocknis genannt. Die Pflanzen kommen nicht mehr an das Wasser weil der Boden noch tiefgründig gefroren ist, aber die Sonne erwärmt bereits aufs deftigste die Erdoberfläche. Die obere Schicht ist staubtrocken- die Sahara ist nichts dagegen. Ein Dilemma- was zur Folge hat, dass die frischen Blätter der Geranium und Frauenmäntel schlapp herunterhängen und wie kurz vor dem Exitus aussehen. Was soll ich nur tun... zwar ist der Himmel für heute bedeckt, aber für die nächsten zwei Wochen ist keine Änderung in Sicht, kein Regen, keine Erderwärmung ;-), kein frostfreier Boden... gibt es Hoffnung auf Besserung oder sind meine Saisonvorbereitungen für die Katz und die blühenden Landschaften fallen dieses Jahr aus?
Samstag, 26. Februar 2011
Grüne Geheimnisse
Jedes Jahr auf s Neue fragt man sich... Was ist das bloß?
Hatten wir nicht erst vor vier Monaten in einer Art verzweifeltem Akt der kommenden Vergängnis und des darauf folgenden hoffnungsfrohen Neubeginns eine Unmenge an Zwiebeln im Garten versenkt und dies mit dem Vorsatz sich auf jeden Fall zu merken, was da Grünen und Blühen wird? Nun ja, jedes Jahr die gleiche Überraschung, alle Gestaltungsideen sind vergessen, keine Ahnung was da mal draus werden könnte. Einzig die Anordnung der ersten zarten Triebspitzen und der Zwiebelbestellzettel des letzten Herbstes erinnern daran, dass man hier seinerzeit wohl eine Idee beim Setzen und der Farbzusammenstellung verfolgt hatte. Warten wir also weiter geduldig was draus wird, aus unserer herbstlichen Verzweiflungstat.
Sonntag, 20. Februar 2011
Da sind sie nun...
die missbrauchte Küchenspüle... keine Sorge mittlerweile ist sie wieder klinisch rein
...und die Mörtelwanne... ich habe mir nicht getraut, die Rosen ganz mit Erde zu bedecken, weil sie ja schon treiben...richtig oder falsch?
Mal sehen wie die Pflanzen diese Behandlung überstehen....
Sonntag, 6. Februar 2011
Schnee"glocke"
Nicht viel Neues gibts derzeit im Garten, das Wetter ist immer noch miserabel, tiefgründige Blogs und Infoseiten zum Thema kenne ich fast "auswendig", Bestellungen sind längst ausgelöst und werden bald in Größenordnungen über mich hineinbrechen und für eine Finanzkrise sorgen. Also... weiter warten bis es endlich los geht! Einzig aus dem Schneeglöckchen ist mittlerweile eine ganz passable Schnee"glocke" geworden...geht doch, Frühling!
Sonntag, 30. Januar 2011
Grüne Woche Berlin 2011
Voller Euphorie machte ich mich gestern auf in die Hauptstadt. Mit samt meiner Gartenleidenschaft und der Hoffnung mir mit diesem Event die lange Winterzeit zu verkürzen, gings hinein ins Vergnügen... ist ja schließlich "Grün" im Namen, da muss also auch was für mich dabei sein. Viel hatte man schon gehört von der "Grünen Woche", vor allem das dort eher die betagteren Mitmenschen verteten seien... dem ist aber nicht so, alle Altersklassen waren dort... demnach herrscht also allgemeines Interesse an der Agrarwirtschaft ? Nun hatten wir wohl das Glück, am besucherstärksten Tag anwesend zu sein...wer auf Körperkontakt mit Fremden steht, ist hier genau richtig. Ich bin da leider etwas eingeschränkt und so relativierte sich mein fröhliches Erwartungsgefühl umgehend- zwischen all den Menschen im Spaziertempo. Die Messe wartet auf mit einer Menge Spezialitätenstände der sich präsentierenden Nachbar- und Bundesländer, diversen Tierschauen und einem Bereich für die Gärtnerschar. Hoffnungsfroh strebte ich zielorientiert die Gartenhallen an, aber statt Inspiration gabs Gartenleitern, Gartenschwergeräte, Markisen, Gewächshäuser, Pavillons, Glasfasergartenmöbel, ein paar Blumenzwiebel- und Samenverkaufsstände und Gartenscherenprobiermöglichkeiten- Angebote wie man sie zur Genüge von regionalen Messen kennt...
Die internationale Blumenhalle machte zumindest Hoffnung auf den Frühling, da hier schönste Frühlingsblüher floristisch arrangiert waren, aber was an der Halle war international...? Nach der ersten Ernüchterung gings eine Etage höher zu den Länderpräsentationen, es war Mittagszeit und wir wollten uns auch den Bauch mit köstlichen Nahrungsmittelpröbchen vollschlagen, um satt aus der "Grünen Woche" zu rollen. Wer sich aber nicht gerade unverschämt durch die Mengen schlägt um in die Nähe betreffender Stände zu gelangen und dann mutig fragt... "Ham`se mal was zum Kosten..." bekommt nichts angeboten... die Zeiten der offensiven Werbung sind wohl vorbei... gucken ist angesagt, kannst ja kaufen wenn du was willst... und so gibt wohl jeder Besucher durchschnittlich 110 Euo aus bei diesem Besuch, sagte das Radio... eine Verkaufsmesse also. Was uns betrifft, nach drei Stunden Gedränge und Geschiebe haben wir uns vom Acker gemacht, den wunderbaren sonnigen Tag in Berlin genossen, gut gegessen und am Abend das phantastische 100. Berliner 6-Tage -Rennen (Radrennen) mit super Stimmung erlebt. Mein nächster Besuch bei der "Grünen Woche" wird seehr lange auf sich warten lassen.
Die internationale Blumenhalle machte zumindest Hoffnung auf den Frühling, da hier schönste Frühlingsblüher floristisch arrangiert waren, aber was an der Halle war international...? Nach der ersten Ernüchterung gings eine Etage höher zu den Länderpräsentationen, es war Mittagszeit und wir wollten uns auch den Bauch mit köstlichen Nahrungsmittelpröbchen vollschlagen, um satt aus der "Grünen Woche" zu rollen. Wer sich aber nicht gerade unverschämt durch die Mengen schlägt um in die Nähe betreffender Stände zu gelangen und dann mutig fragt... "Ham`se mal was zum Kosten..." bekommt nichts angeboten... die Zeiten der offensiven Werbung sind wohl vorbei... gucken ist angesagt, kannst ja kaufen wenn du was willst... und so gibt wohl jeder Besucher durchschnittlich 110 Euo aus bei diesem Besuch, sagte das Radio... eine Verkaufsmesse also. Was uns betrifft, nach drei Stunden Gedränge und Geschiebe haben wir uns vom Acker gemacht, den wunderbaren sonnigen Tag in Berlin genossen, gut gegessen und am Abend das phantastische 100. Berliner 6-Tage -Rennen (Radrennen) mit super Stimmung erlebt. Mein nächster Besuch bei der "Grünen Woche" wird seehr lange auf sich warten lassen.
Freitag, 21. Januar 2011
Geranium (Storchenschnabel)
Inspiriert vom "Garten in den Wiesen" verlegte ich anfänglich meine ganze Leidenschaft auf den Kauf und die Pflanzung von Geranium (Storchenschnabel). Ich hatte großartige Blütenberge gesehen und wollte die nun auch in meinem eigenen Garten haben. Tatsächlich sind Geranium pflegeleichte, vielfältig einsetzbare und zudem noch hübsche Gartengeschöpfe und entwickeln sich, wenn man den richtigen Sorten für den angedachten Standort wählt, zu eben erwähnten Blütenbergen. Die je nach Sorte von Mai- Oktober blühen können.
Meine erste Geraniumpflanze sollte ein Geranium renardii sein, so stand s zumindest auf dem Schild. Ich hatte sie auf Verdacht gekauft ohne zu wissen, was ich mir da eingehandelt hatte. Das Teil dümpelte so vor sich herum und so entschloss ich mich Ende Mai 2009 der "Pracht" ein Ende zu setzten und sie bodennah abzuschneiden... es kann ja nie schaden, soviel wusste ich im ersten Gartenjahr bereits...
Was dann passierte, hätte ich ja in dieser Dimension beim besten Willen nicht erwartet. Ich hatte innerhalb kurzer Zeit tatsächlich einen üppigen Blühberg von ca. 1qm in Rosa und stellte mit Erstaunen fest, das es sich bei dieser Sorte ganz gewiss nicht um das schwachwüchsige G. renardii handeln konnte. Wie sich heraus stellte, war es eine Sorte der gern "wuchernden" Geranium x oxonianum. Seit dem erfreut mich gerade diese Pflanze mit fortwährender Blütenpracht und einer Menge Ablegern, vorausgesetzt ich schneide sie nach dem ersten Flor runter und verwöhne sie regelmäßig mit Blaukorn und Wasser.
Ich bin sehr zufrieden mit diesem "Lückenfüller" Meine Lieblingssorten sind aber definitiv Geranium Gracile-Hybride 'Sirak' mit unheimlich schönen großen Blüten, (leider blüht sie bei mir nur im Juni) Geranium Hybride 'Rozanne', die unendlich ausdauernd (bis Oktober) und wüchsig ist und Geranium Hybride 'Pink Penny', eine spät blühende Sorte mit schöner Zeichnung.
Für mich ist der Storchenschnabel ein pflegeleichtes Universalgenie, von dem man im Garten nicht genug haben kann und der besonders den Spätfrühlingsgarten bereichert.
Meine Sammlung in Bildern: Geranium
Vermehrung:
Je nach Sorte: Teilung ( z.B. G. x oxonianum, G. pratense, G. x magnificum, G. psilostemon und diverse Hybriden) Wurzelstecklinge bei Sorten mit Rhizomen ( Bodendecker) z.B. G. endressi, G. x cantabrigiense und G macrorrhizum
Schnitt:
Die meisten Sorten vertragen einen Rückschnitt nach der ersten Blüte (nicht bei G.dalmaticum und G. renardii) Damit verhindert man auch die Selbstaussaat, die besonders bei G. x oxonianum lästig werden kann.
G. macrorrhizum und G. x cantabrigiense sind Flächendecker und brauchen nicht regelmäßig geschnitten werden (nur wenn Verjüngung notwendig)
Standort:
Geraniumsorten sind in ihrer Standortwahl unterschiedlich, es gibt viele genügsame Sorten wie z.B.G. x cantabrigiense und G macrorrhizum für Sonne und Schatten und anspruchsvolle Sorten die humusreichen Boden bevorzugen.
Erhältlich bei:
z.B. bei: Staudengärtnerei Gaissmayer
Hier kann man der Beschreibung auch die notwendigen Standortbedingungen, entnehmen.
Bücher:
Geranium für den Garten, Coen Jansen, Ulmer, ISBN-10: 3800166135 Sehr empfehlenswert!
Geranium. Freiland-Geranien für Garten und Park, Peter F. Yeo, Verlag Ulmer, Was für das ausgesuchten Fachmann!
Geranium x oxonianum
Meine erste Geraniumpflanze sollte ein Geranium renardii sein, so stand s zumindest auf dem Schild. Ich hatte sie auf Verdacht gekauft ohne zu wissen, was ich mir da eingehandelt hatte. Das Teil dümpelte so vor sich herum und so entschloss ich mich Ende Mai 2009 der "Pracht" ein Ende zu setzten und sie bodennah abzuschneiden... es kann ja nie schaden, soviel wusste ich im ersten Gartenjahr bereits...
Was dann passierte, hätte ich ja in dieser Dimension beim besten Willen nicht erwartet. Ich hatte innerhalb kurzer Zeit tatsächlich einen üppigen Blühberg von ca. 1qm in Rosa und stellte mit Erstaunen fest, das es sich bei dieser Sorte ganz gewiss nicht um das schwachwüchsige G. renardii handeln konnte. Wie sich heraus stellte, war es eine Sorte der gern "wuchernden" Geranium x oxonianum. Seit dem erfreut mich gerade diese Pflanze mit fortwährender Blütenpracht und einer Menge Ablegern, vorausgesetzt ich schneide sie nach dem ersten Flor runter und verwöhne sie regelmäßig mit Blaukorn und Wasser.
Der Blütenberg im Hintergrund
Ich bin sehr zufrieden mit diesem "Lückenfüller" Meine Lieblingssorten sind aber definitiv Geranium Gracile-Hybride 'Sirak' mit unheimlich schönen großen Blüten, (leider blüht sie bei mir nur im Juni) Geranium Hybride 'Rozanne', die unendlich ausdauernd (bis Oktober) und wüchsig ist und Geranium Hybride 'Pink Penny', eine spät blühende Sorte mit schöner Zeichnung.
Für mich ist der Storchenschnabel ein pflegeleichtes Universalgenie, von dem man im Garten nicht genug haben kann und der besonders den Spätfrühlingsgarten bereichert.
Meine Sammlung in Bildern: Geranium
Vermehrung:
Je nach Sorte: Teilung ( z.B. G. x oxonianum, G. pratense, G. x magnificum, G. psilostemon und diverse Hybriden) Wurzelstecklinge bei Sorten mit Rhizomen ( Bodendecker) z.B. G. endressi, G. x cantabrigiense und G macrorrhizum
Schnitt:
Die meisten Sorten vertragen einen Rückschnitt nach der ersten Blüte (nicht bei G.dalmaticum und G. renardii) Damit verhindert man auch die Selbstaussaat, die besonders bei G. x oxonianum lästig werden kann.
G. macrorrhizum und G. x cantabrigiense sind Flächendecker und brauchen nicht regelmäßig geschnitten werden (nur wenn Verjüngung notwendig)
Standort:
Geraniumsorten sind in ihrer Standortwahl unterschiedlich, es gibt viele genügsame Sorten wie z.B.G. x cantabrigiense und G macrorrhizum für Sonne und Schatten und anspruchsvolle Sorten die humusreichen Boden bevorzugen.
Erhältlich bei:
z.B. bei: Staudengärtnerei Gaissmayer
Hier kann man der Beschreibung auch die notwendigen Standortbedingungen, entnehmen.
Bücher:
Geranium für den Garten, Coen Jansen, Ulmer, ISBN-10: 3800166135 Sehr empfehlenswert!
Geranium. Freiland-Geranien für Garten und Park, Peter F. Yeo, Verlag Ulmer, Was für das ausgesuchten Fachmann!
Samstag, 15. Januar 2011
Juhu, das erste Schneeglöckchen
Es ist der 15. Januar, das muss man sich mal vorstellen, 10 Grad, ein laues Lüftchen, Sonnenschein... das schreit nach Gartenarbeit. So habe ich mir den heutigen Nachmittag mit den ersten Rückschnittarbeiten vertrieben. In den Zeitungen wird ja immer propagiert, dass man Gräser, Fetthenne und diverse Samenstände zwecks winterlicher Ästhetik stehen lassen soll... ich weiß nicht... die Fetthenne fällt immer um und wird matschig, die Gräser haben sich flachgelegt, Samenstände von Aster und Rudbeckia sind schwarz und sehen ziemlich traurig aus, Frauenmantel und Geraniumreste liegen platt auf der Erde und werden vom Gewürm erfreut bearbeitet. Und dazwischen... zartes neues Leben, die Krokusse haben´s eilig, Schneeglöckchen ebenso, Fetthenne auch. Überall sieht man voreilige Frühjahrsboten in den Startlöchern... Haaallo, heute ist der 15. Januar...
Ich frage mich jedes Jahr aufs neue, wie andere Gärtner mit den alten Laubresten und Staudenüberbleibseln umgehen, die wegen der erwähnten Winterästhetik noch auf den Beeten verteilt sind und vor Saisonbeginn weggeräumt werden wollen. Muss man da nicht höllisch aufpassen, dass man mit einem unbedachten Tritt in die Rabatte die neue Pracht zerstört... überall könnten doch kleine zarte Sprösslinge der neuen Frühlingssaison sein...Wo kann ich die Erde lockern und die Dellen im Beet beseitigen, lauert doch vielleicht gerade dort bereits die Narzisse im Untergrund?
Samstag, 8. Januar 2011
Tulpenroute 2011- eine Empfehlung
Letztes Jahr im April hatte ich ein paar inspirierende Gartenurlaubstage in den Niederlanden.
Hier findet jedes Jahr die Tulpenroute statt, dieses Jahr vom 16.04.-8.05. Man fährt entlang farbiger Tupenfelder, kann sich über den Tulpenanbau informieren und Gärten besuchen, die anlässlich dieser Zeit geöffnet haben. Sehr zu empfehlen auch ein Besuch in der Gärtnerei Joosten, hier findet man ein umfangreiches Iris und Hemerocallisangebot und kann schönste "Urlaubserinnerungen" erwerben. Wer also etwas Entspannung und Farbspektakel braucht, der sollte Ende April (noch nicht in der ersten Woche, da sind die Tulpen noch nicht so weit...) für ein paar Tage in die Region Nordostpolder ins Flevoland fahren.
Mein Post von der Reise 2010 hier...
Hier findet jedes Jahr die Tulpenroute statt, dieses Jahr vom 16.04.-8.05. Man fährt entlang farbiger Tupenfelder, kann sich über den Tulpenanbau informieren und Gärten besuchen, die anlässlich dieser Zeit geöffnet haben. Sehr zu empfehlen auch ein Besuch in der Gärtnerei Joosten, hier findet man ein umfangreiches Iris und Hemerocallisangebot und kann schönste "Urlaubserinnerungen" erwerben. Wer also etwas Entspannung und Farbspektakel braucht, der sollte Ende April (noch nicht in der ersten Woche, da sind die Tulpen noch nicht so weit...) für ein paar Tage in die Region Nordostpolder ins Flevoland fahren.
Mein Post von der Reise 2010 hier...
Donnerstag, 6. Januar 2011
Bilder vom Herbst
Ohne Frage, auch dem Herbst kann der Gärtner einiges abgewinnen. Das Licht wird wieder milder, Herbstastern, Fetthenne, Gräser, Herbstzeitlose, Dahlien... alle geben ihr Bestes und blühen in den schönsten Farben... bis der erste Frost das Zeichen gibt zum Ausruhen... ab jetzt bereiten sich Stauden und Co auf ihre Winterruhe vor. Nur wir Gärtner, wir planen bereits das neue Gartenjahr, stecken Zwiebeln ohne Ende, pflanzen Bäume und Sträucher, legen Beete an, harken das Laub weg, schneiden runter wo s denn sein muss und fürchten uns vor dem Tag, an dem sich der erste Schnee ankündigt und alles in den endgültigen Winterschlaf fällt.
Sonntag, 2. Januar 2011
Auf ein Neues...
Eigentlich geht es ja schon seit dem 22. Dezember wieder "bergauf", zumindest mit den täglich zu erhoffenden Sonnenstunden, aber jetzt nach dem wir den Jahreswechsel passabel überstanden haben und nun statt 2010 ... 2011 schreiben, wendet es sich Guten... das nächste Gartenjahr wird wieder beginnen- definitiv, und bis dahin... Alles Gute und Glück für alle Gartenfreunde und Blogleser... sammelt Kräfte...denn wir werden sie brauchen, wenn das Grüne wieder ergrünt und erblüht.
Auch die Enten warten auf Besserung...
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Bilder des Sommers
Dank meiner umfangreichen Fotodokumentation von fast 2400 Bildern im Jahr 2010 kann ich mich jetzt an der vergangenen Pracht erfreuen, das Gartenjahr "Revue passieren", Umpflanzpläne fürs nächste Jahr schmieden und mein Herz an der Farbenpracht erwärmen.
Die ersten Staudenwünsche sind notiert, nochmals Rosen bestellt... wohin nur damit... Samen für Einjährige erstanden. Nur warum ich keinen Papaver Somniferum (Schlafmohn) aussähen darf leuchtet mir nicht ein... so manch einer wird damit vielleicht zum Drogendealer...aber ich... ich will mich doch nur an der wunderbaren Farbe erfreuen, die so gut ins Konzept passen würde. Nun gut, da werde ich wohl verzichten und nach Alternativen suchen. Ich habe mir fürs nächste Jahr vorgenommen, dem Rasen mehr Beachtung zu schenken, drum habe ich für 2011 gleich mal das "Jahr des Rasens" ausgerufen und werde mit Rasenmäher, Dünger und Unkrautstecher dem (fast) grünen Teppich zu Leibe rücken... soweit der Plan. Vermutlich lenken mich aber Stauden, Rosen und Co ab und schon ist er wieder dahin, der Vorsatz. Na mal sehen, Pläne kann man ja machen...
Während wir die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr genießen, endlich mal abschalten und faulenzen, lange schlafen und Pläne fürs nächste Jahr machen... sitzt der gemeine "Stadtverwalter" in seiner Amtsstube, schreibt Briefe und klärt uns über die Anliegerpflichten hinsichtlich der über uns hereingefallenen Schneemassen auf... Was soll ich sagen...wir sind fleißig dabei, ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt.... Schnee schieben... regelmäßig trete ich nun den Weg zu unseren 17 Metern Anliegerstraße an, um den "Amtsschimmel" nicht zu erregen aber in erster Linie, um den drei Anwohnern der Nachbarschaft (die dürfen dort wohnen...) die Durchfahrt zu ermöglichen. So kann man sich den Winter vertreiben...Ist der Hüter von Ordnung und Sicherheit trotzdem nicht zufrieden- warum schreibt er dennoch solche Briefe...? Der erste Schneeschieber hat bereits seinen Geist aufgegeben, im Baumarkt herrscht Schneeschiebernotstand... was nun?... In den Garten kommt man nicht mehr rein, das gleiche Dilemma wie im letzten Jahr, das Tor ist am Boden festgefroren... Tiefschlafphase...
Die ersten Staudenwünsche sind notiert, nochmals Rosen bestellt... wohin nur damit... Samen für Einjährige erstanden. Nur warum ich keinen Papaver Somniferum (Schlafmohn) aussähen darf leuchtet mir nicht ein... so manch einer wird damit vielleicht zum Drogendealer...aber ich... ich will mich doch nur an der wunderbaren Farbe erfreuen, die so gut ins Konzept passen würde. Nun gut, da werde ich wohl verzichten und nach Alternativen suchen. Ich habe mir fürs nächste Jahr vorgenommen, dem Rasen mehr Beachtung zu schenken, drum habe ich für 2011 gleich mal das "Jahr des Rasens" ausgerufen und werde mit Rasenmäher, Dünger und Unkrautstecher dem (fast) grünen Teppich zu Leibe rücken... soweit der Plan. Vermutlich lenken mich aber Stauden, Rosen und Co ab und schon ist er wieder dahin, der Vorsatz. Na mal sehen, Pläne kann man ja machen...
Während wir die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr genießen, endlich mal abschalten und faulenzen, lange schlafen und Pläne fürs nächste Jahr machen... sitzt der gemeine "Stadtverwalter" in seiner Amtsstube, schreibt Briefe und klärt uns über die Anliegerpflichten hinsichtlich der über uns hereingefallenen Schneemassen auf... Was soll ich sagen...wir sind fleißig dabei, ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt.... Schnee schieben... regelmäßig trete ich nun den Weg zu unseren 17 Metern Anliegerstraße an, um den "Amtsschimmel" nicht zu erregen aber in erster Linie, um den drei Anwohnern der Nachbarschaft (die dürfen dort wohnen...) die Durchfahrt zu ermöglichen. So kann man sich den Winter vertreiben...Ist der Hüter von Ordnung und Sicherheit trotzdem nicht zufrieden- warum schreibt er dennoch solche Briefe...? Der erste Schneeschieber hat bereits seinen Geist aufgegeben, im Baumarkt herrscht Schneeschiebernotstand... was nun?... In den Garten kommt man nicht mehr rein, das gleiche Dilemma wie im letzten Jahr, das Tor ist am Boden festgefroren... Tiefschlafphase...
Samstag, 25. Dezember 2010
Fröhliche Weihnachten
Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit viel Entspannung und Ruhe, einer warmen Heizung, gutem Essen, einer fröhlichen Familie einem schön geschmücktem Tannenbaum, tollen Geschenken und einer gut funktionierenden Schneeschaufel. Was für ein Winter...
Freitag, 17. Dezember 2010
Bilder vom Frühling
Ich mag mich nicht abfinden mit dem kalten Wetter und dem vielen Schnee... die Adventszeit ist zwar recht schön, der Glühwein auf dem Weihnnachtsmarkt ist auch nicht zu verachten aber bei all der vorweihnachtlichen Freude... der Garten lässt mich nicht los und statt mir und den Pflänzchen Ruhe zu gönnen, betreibe ich fotografischen Rückblick, erfreue mich an längst vergangener Pracht und hoffe, dass der Winter recht schnell vorbei geht und alles wieder von Neuem beginnt...
Wer also auch Lust auf Frühlingsvorfreude hat, der klicke hier...
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Montag, 6. Dezember 2010
Ostdeutscher Rosengarten- Forst/Lausitz
Nur einige Kilometer östlich von Cottbus, gleich an der polnischen Grenze, liegt die kleine Stadt Forst/Lausitz, die mit einer überaus glanzvollen Geschichte der deutschen Textilindustrie seit 1870 bis in die 1950iger Jahre aufwarten kann. Einst blühte hier das Textilgewerbe, man produzierte Webware- eine günstigere Variante des englischen Buckskin und exportierte diese- im großen Stil- auch ins Ausland. 1925 exisierten in der Stadt 455 Textilbetriebe, über 12.000 Menschen arbeiteten hier. (Das waren 40% der Einwohner) Kein Wunder also, dass Forst eine Stadt war, deren Wohlstand und Ansehen auch über die regionalen Grenzen hinaus bekannt wurde. Wohl auch deshalb fand hier bereits 1913 eine vier monatige Rosen- und Gartenausstellung statt, an deren Ende die Gründung des "Ostdeutschen Rosengartens" stand.
Mein erster Besuch fand im Alter von zarten 14 Jahren statt, damals (vor fast 30 Jahren...) "durften" wir anlässlich einer Ferienfreizeit das meiner jugendlichen Auffassung nach "verstaubte" Ambiente des Rosenparks besuchen- gähn.... Als 14 Jährige hat man sicher Besseres vor, als sich Blümchen anzuschauen... deshalb hielten diese Eindrücke sehr lange an und ich war nie wieder dort. Nun aber, nach dem Stauden- und Rosenleidenschaft in mir entfacht wurden, lohnt es sich vielleicht doch wieder an den Ort der gefühlten Langeweile zurückzukehren...? Gesagt getan... und siehe da... wahrscheinlich aus Gründen der veränderten Interessenlage eröffnen sich unerwartete Aus- und Ansichten, so musste ich meine ursprünglichen Vorurteile im Ostdeutschen Rosengarten über Selbigen begraben und sah das erste Mal die wahren Potenziale der Anlage. Über eine Hauptachse betritt man den Garten und sieht Rosen über Rosen- 700 verschiedene Sorten, wunderbar duftend. Einzelne Gartenbereiche sind speziellen Wuchsformen gewidmet bzw. thematisch gegliedert, es gibt einen Dahliengarten, einen Frühlingsgarten, ein wunderbares Staudenbeet...alle Bereiche sind formal gestaltet und teilweise durch Hecken voneinander getrennt. Der Sichtungsgarten und die Beete für die Neuheiten sind großflächig, fächerförmig angeordnet.
Als wissbegieriger, ambitionierter Rosenfreund vermisst man leider hier und da die Beschilderung, besonders die "Haben-Wollen-Rosen" blühten Inkognito. Im nächsten Jahr werde ich also ein Bestimmungsbuch mitnehmen. Liest man in diversen Rosen-Webseiten die Empfehlungen für Rosengärten, fehlt oft der "Ostdeutsche Rosengarten"in Forst -zu Unrecht, denn auf jeden Fall ist er eine Reise wert. Nicht umsonst wurde er 2009 zum schönsten Park Deutschlands gewählt. Wer 2013 noch nichts vorhat, sollte unbedingt einen Besuch einplanen, hier wird anlässlich des 100jährigen Bestehens die "Deutsche Rosenschau" stattfinden. Man kann also einige Besonderheiten erwarten... Vielleicht werden ja bis dahin auch alle Rosen beschildert sein...;-)
Mein erster Besuch fand im Alter von zarten 14 Jahren statt, damals (vor fast 30 Jahren...) "durften" wir anlässlich einer Ferienfreizeit das meiner jugendlichen Auffassung nach "verstaubte" Ambiente des Rosenparks besuchen- gähn.... Als 14 Jährige hat man sicher Besseres vor, als sich Blümchen anzuschauen... deshalb hielten diese Eindrücke sehr lange an und ich war nie wieder dort. Nun aber, nach dem Stauden- und Rosenleidenschaft in mir entfacht wurden, lohnt es sich vielleicht doch wieder an den Ort der gefühlten Langeweile zurückzukehren...? Gesagt getan... und siehe da... wahrscheinlich aus Gründen der veränderten Interessenlage eröffnen sich unerwartete Aus- und Ansichten, so musste ich meine ursprünglichen Vorurteile im Ostdeutschen Rosengarten über Selbigen begraben und sah das erste Mal die wahren Potenziale der Anlage. Über eine Hauptachse betritt man den Garten und sieht Rosen über Rosen- 700 verschiedene Sorten, wunderbar duftend. Einzelne Gartenbereiche sind speziellen Wuchsformen gewidmet bzw. thematisch gegliedert, es gibt einen Dahliengarten, einen Frühlingsgarten, ein wunderbares Staudenbeet...alle Bereiche sind formal gestaltet und teilweise durch Hecken voneinander getrennt. Der Sichtungsgarten und die Beete für die Neuheiten sind großflächig, fächerförmig angeordnet.
Als wissbegieriger, ambitionierter Rosenfreund vermisst man leider hier und da die Beschilderung, besonders die "Haben-Wollen-Rosen" blühten Inkognito. Im nächsten Jahr werde ich also ein Bestimmungsbuch mitnehmen. Liest man in diversen Rosen-Webseiten die Empfehlungen für Rosengärten, fehlt oft der "Ostdeutsche Rosengarten"in Forst -zu Unrecht, denn auf jeden Fall ist er eine Reise wert. Nicht umsonst wurde er 2009 zum schönsten Park Deutschlands gewählt. Wer 2013 noch nichts vorhat, sollte unbedingt einen Besuch einplanen, hier wird anlässlich des 100jährigen Bestehens die "Deutsche Rosenschau" stattfinden. Man kann also einige Besonderheiten erwarten... Vielleicht werden ja bis dahin auch alle Rosen beschildert sein...;-)
Sonntag, 28. November 2010
Wer weiss was-Namenlose Rosen
Als ich im Frühjahr 2008 den Garten übernommen habe, existrierten bereits vier Rosen auf dem Grundstrück, deren Namen ich aber nicht kenne. Leider sind damit auch deren Pfegemaßnahmen eher ungewiss. Da ich nun aber nach Taglilien-, Iris- und Dahliensucht- auch den Rosen erlegen bin, möchte ich schon wissen, welche Schönheiten bereits vor meiner Zeit im Garten zu Hause waren.
Die Rosen am Rosenbogen:
Erstens: Die kleine Pinke -könnte vielleicht die "Super Excelsa" sein, aber bei mir blüht die erst in der zweiten Hälfte Juni und dann nur einmal, vielleicht liegt das ja auch an der schäbigen (nicht vorhandenen) Pflege...
Zweitens: die zartrosa Farbende
sieht aus wie "New Dawn" blüht aber auch nur einmal, ab Anfang Juni... hat runde, eher flache Hagebutten...
Der zartrosa Strauch
sieht mir aus wie die Rose am Rosenbogen ( also "New Dawn"?) blüht auch nur einmal ab Mitte Juni...
und versucht dann im Herbst noch einmal einzelne Blüten zu erzeugen... war aber nicht wirklich von nennenswertem Erfolg gekrönt...
Die Rosen am Rosenbogen:
Erstens: Die kleine Pinke -könnte vielleicht die "Super Excelsa" sein, aber bei mir blüht die erst in der zweiten Hälfte Juni und dann nur einmal, vielleicht liegt das ja auch an der schäbigen (nicht vorhandenen) Pflege...
Zweitens: die zartrosa Farbende
sieht aus wie "New Dawn" blüht aber auch nur einmal, ab Anfang Juni... hat runde, eher flache Hagebutten...
Der zartrosa Strauch
sieht mir aus wie die Rose am Rosenbogen ( also "New Dawn"?) blüht auch nur einmal ab Mitte Juni...
und versucht dann im Herbst noch einmal einzelne Blüten zu erzeugen... war aber nicht wirklich von nennenswertem Erfolg gekrönt...
Ich habe keine Ahnung, welche Sorten das DDR Rosensortiment überhaupt so vorrätig hatte und wie alt die Rosen sind... der Strauch sieht mir allerdings schon ziemlich alt aus. Und wenn man Rückschlüsse auf den Bau des Rosenbogens mit dazugehöriger Rose trifft, könnte auch das schon mind. in den 80ern gewesen sein...Vielleicht hat ja jemand Ahnung und kann hier weiter helfen....?
Hatfield House Garden
Nach dem Besuch von Sissinghurst Garden sollte nun der nächste Gartenbesuch im Rahmen des Kurzeitaufenthaltes im Juni in London anstehen. Da auch der Garten von Hatfield House bequem per Zug zu erreichen ist und in diversen Gartenempfehlungsinternetseiten mit der vollen Punktzahl bewertet wurde, war der Entschluss hier her zu fahren bereits bei der Urlaubsvorbereitung gefallen. Den Garten zu finden ist in diesem Fall überhaupt kein Problem. Denkbar einfach steigt man in London -Kings Cross- in den Zug und in Hatfield wieder aus, dann noch kurz nach links und über die Straße und schon ist man im weitläufigen Park von Hatfield House. Da auch der gemeine Adel in England nicht mehr allein von seinen Habseligkeiten die wunderbaren Schloss- und Parkanlagen erhalten kann, werden hier wie auch andernorts Familienfeste und kulturelle Veranstaltungen in "gediegenem Ambiente" ausgerichtet und Schloss- wie Gartenbesichtigungen gegen Geld angeboten. Da ich ja bekennender Fan des formalen Gartens bin, erfreute mich natürlich sofort der erste Eindruck- ein tiefer liegender Garten durch Hecken gegliedert- der Knotengarten.
Der erste Eindruck war also schon einmal viel versprechend. Da mein Wissen zum Garten nur daraus bestand, dass er schön sein soll, fühlte ich mich hier wie seinerzeit Kolumbus in Amerika...ich "entdeckte" völlig unvoreingenommen den Garten, ging durch Laubengänge, am Staudenbeet im Duftgarten vorbei, durch das Kräuterrondell, die Wildblumenwiese, den Skulpturengarten...
Schon zu Beginn des Besuches nahm ich eine dichte Eibenhecke wahr und nun war der Moment gekommen sich auch diesen Gartenbereich zu erschließen- das Westparterre.
Was ich hier beim Betreten des Inneren der Heckenumfassung sah, hätte ich in meinen kühnsten Garten-Träumen nicht erwartet. Da erschloss sich mir feinste Vorsommerblütenpracht, üppigst mit Storchenschnabel, Akelei, Mohn, Iris, Wolfsmilch, Allium und weiteren Stauden geradezu perfekt arrangiert. Dieser Gartenbereich war ab sofort mein neues Zuhause. Hier kam ich einfach nicht mehr weg...hatte ich den Weg endlich wieder aus dem Parterre gefunden, musste ich dann doch wiederholt zurück.... Immer wieder musste ich die unglaubliche Blütenfülle bewundern, die formal aber trotzdem völlig zwanglos gepflanzt war... und diese Arten- und Sortenvielfalt... Seitdem bin ich z.B. endgültig von der Schönheit der Iris überzeugt.
Nach drei Stunden Aufenthalt in diesem Kleinod perfekter englischer Gartenkunst wurde noch das Herrenhaus und von dort aus der zweite Bereich des Gartens mit Labyrinth und Gemüsegarten bewundert, der leider für Besucher nicht geöffnet hatte. Da das Schloss noch vom englischen Adel bewohnt wird, fühlt man sich hier der englischen Kultur und Lebensweise in besonderer Weise "verbunden". Ein gutes Gefühl, das einen höchst befriedigt und mit den besten Erinnerungen aber schweren Herzens, wieder ins eigene Leben abreisen lässt. und noch ein Link...
Der erste Eindruck war also schon einmal viel versprechend. Da mein Wissen zum Garten nur daraus bestand, dass er schön sein soll, fühlte ich mich hier wie seinerzeit Kolumbus in Amerika...ich "entdeckte" völlig unvoreingenommen den Garten, ging durch Laubengänge, am Staudenbeet im Duftgarten vorbei, durch das Kräuterrondell, die Wildblumenwiese, den Skulpturengarten...
Schon zu Beginn des Besuches nahm ich eine dichte Eibenhecke wahr und nun war der Moment gekommen sich auch diesen Gartenbereich zu erschließen- das Westparterre.
Was ich hier beim Betreten des Inneren der Heckenumfassung sah, hätte ich in meinen kühnsten Garten-Träumen nicht erwartet. Da erschloss sich mir feinste Vorsommerblütenpracht, üppigst mit Storchenschnabel, Akelei, Mohn, Iris, Wolfsmilch, Allium und weiteren Stauden geradezu perfekt arrangiert. Dieser Gartenbereich war ab sofort mein neues Zuhause. Hier kam ich einfach nicht mehr weg...hatte ich den Weg endlich wieder aus dem Parterre gefunden, musste ich dann doch wiederholt zurück.... Immer wieder musste ich die unglaubliche Blütenfülle bewundern, die formal aber trotzdem völlig zwanglos gepflanzt war... und diese Arten- und Sortenvielfalt... Seitdem bin ich z.B. endgültig von der Schönheit der Iris überzeugt.
Nach drei Stunden Aufenthalt in diesem Kleinod perfekter englischer Gartenkunst wurde noch das Herrenhaus und von dort aus der zweite Bereich des Gartens mit Labyrinth und Gemüsegarten bewundert, der leider für Besucher nicht geöffnet hatte. Da das Schloss noch vom englischen Adel bewohnt wird, fühlt man sich hier der englischen Kultur und Lebensweise in besonderer Weise "verbunden". Ein gutes Gefühl, das einen höchst befriedigt und mit den besten Erinnerungen aber schweren Herzens, wieder ins eigene Leben abreisen lässt. und noch ein Link...
Sonntag, 21. November 2010
Restarbeiten
Schon Ende August hatte ich den Anfang vom Ende herauf beschworen... nun haben wir Ende November und ein Ende der Gartensaison scheint nicht in Sicht. Mehrmals habe ich nun die Gartengeräte gereinigt, geölt... um sie dann wieder heraus zu holen. Hier mal etwas abschneiden, dort mal etwas ein- oder umpflanzen und nun- als Höhepunkt des Ganzen- musste endlich noch ein Plätzchen für "Scheiders späte Knorpelkirsche" gefunden werden, die ich bereits im Oktober als eine Art Spontankauf erworben und bis dahin "eingeschlagen" hatte. Mit meiner kleinen Gartenfreundin Miriam wählten wir letzten Sonntag einen Platz für die Kirsche und ihr Papa musste dann wohl oder übel ran und ein Loch für den Baum graben...Was soll ich sagen, ausgerechnet die Stelle, auf der sich vor unserer Zeit eine "Williams Christ" Birne mit geschätztem Durchmesser von 40 cm befand, hatten wir auserkoren. Mit Hackebeil und Spitzhacke ging es zur Sache, aber vergeblich- der Stuppen ließ sich nicht entfernen. Nach einer halben Stunde gaben wir auf, schippten das Loch wieder zu und orientierten uns weiter rechts. Der zweite Versuch gelang und nun steht sie die Kirsche.
Mit Blick auf die neue Baumscheibe entdeckte ich sofort neues Beetpotenzial und so musste gestern der sich eigentlich schon im Winterschlaf befindliche Spaten zum wiederholten Male ran. Sehr schön- damit hatte ich endlich Platz für meine, am Freitag nochmals eingetroffenen vier Rosenneuzugänge.
In den letzten Wochen hat es so stark geregnet das, dass Feld hinterm Garten voll Wasser steht und nicht mehr versickern kann. Selbst der Graben der sonst ausgetrocknet auf seine Bestimmung wartet ist voll Wasser. Der Nachbar meint, so was wäre in den letzten 40ig Jahren nicht passiert. Noch ein paar Liter und ich habe ein Wassergrundstück.
Mit Blick auf die neue Baumscheibe entdeckte ich sofort neues Beetpotenzial und so musste gestern der sich eigentlich schon im Winterschlaf befindliche Spaten zum wiederholten Male ran. Sehr schön- damit hatte ich endlich Platz für meine, am Freitag nochmals eingetroffenen vier Rosenneuzugänge.
In den letzten Wochen hat es so stark geregnet das, dass Feld hinterm Garten voll Wasser steht und nicht mehr versickern kann. Selbst der Graben der sonst ausgetrocknet auf seine Bestimmung wartet ist voll Wasser. Der Nachbar meint, so was wäre in den letzten 40ig Jahren nicht passiert. Noch ein paar Liter und ich habe ein Wassergrundstück.
Samstag, 13. November 2010
Sissinghurst Castle Garden
Nun, nachdem die Tage kühler, regnerischer, kürzer geworden sind und es auf Grund der derzeitigen Wetterlage keinen Grund gibt den Garten aufzusuchen, möchte ich mich in loser Folge den Gärten widmen, denen in diesem Jahr meine geschätzte Anwesenheit und damit vollste Aufmerksamkeit zuteil wurde. Anfang Juni begab ich mich zu einem Spontanbesuch nach London, um in erster Linie auf´s Land zu fahren und Gärten zu erkunden. Der erste auf der Liste: Sissinghurst Castle... und weil ich dem falsch herum fahren nicht mächtig bin bzw. einen Heidenrespekt davor habe intuitiv richtig und damit in diesem Fall falsch zu fahren, erfolgte der Besuch per Bahn und Bus.
Hier eine Anfahrtsbeschreibung für Alle, die auch per Bahn nach Sissinghust Castle wollen:
Abfahrt ab London- Charing Cross Station (und nur da!) Ankunft in Staplehurst. Wenn man durch das kleine Bahnhofshäuschen gegangen ist, befindet man sich auf einem ziemlich unwirtlichen, um nicht zusagenden hässlichen Platz... links davon, ca. 150gefühlte Meter entfernt, verläuft die Hauptstraße, von der der Bus in Richtung Sandhurst abfährt. Dort gibt es etwas rechts an der Straße einen Kiosk mit der davor befindlichen Haltestelle, an der meist diverse Garteninteresssierte warten. Leider fährt der Bus nicht so oft, so dass man die Ankunftszeit des Zuges mit der Abfahrtzeit des Busses abstimmen sollte, denn dieser Ort ist wirklich nicht von herausragender Qualität, so dass man dort länger verweilen möchte. Der Busfahrer kennt "seine Spezialisten" schon und gibt bereitwillig Auskunft über die Haltestelle an der der gemeine Gartenbesucher aussteigen muss. In Sissinghurst fährt der Bus nach Rechts und 50m weiter links ist dann der Stopp. Man steigt aus, wendet sich entgegen der Fahrtrichtung nach links und läuft dann ca.15min immer geradeaus durch den Ort, dann noch weitere 15min geradeaus auf der Landstraße, bis irgendwann auf der linken Seite ein Abzweig kommt, von wo aus man auch erstmalig, ganz hinten..., die Türme vom Castle sieht. Von nun an noch weitere 15min entlang eine hügligen, mit Hecken besäumten Weges und dann ist man da... (Tipp: Google Maps- Karte anschauen)
Angekommen... die Strohhutdichte ambitionierter Garteninteressenten stieg plötzlich überproportional an. Hier wird die Vorstellung vom Romantiker leibhaftig. Schnell Eintritt gezahlt und rein ins Gartenreich. Im Vorfeld hatte ich das Buch "Sissinghurst- Portrait eines Gartens", eine Art Tagebuchaufzeichnungen von Vita Sackville-West und Harold Nicolson gelesen und war entsprechend freudiger Erwartung. Der erste Bereich ist eine Art grüner Hof mit seitlich angeordneten Staudenbeeten, die zweifelsohne perfekt in Lila- und Blautönen brillierten... aber weiter zum "Weißen Garten", von dem man ja schon so viel Gutes gehört hatte. Ein gut proportionierter Gartenraum mit Buchsbaumhecken, einem Rosenpavillion in der Mitte, nur das Weiße im Garten war eher dezent vertreten... ich war wohl nicht zur richtigen Zeit da... weiter gings auf die andere Seite, zum Rosengarten. Auch hier formale Ordnung. Durch Hecken sind verschiedene Gartenzimmer abgegrenzt. Es gibt Sichtachsen, Endpunkte, vertikale Elemente, ein Paradebeispiel der Gartengestaltung. Überall blühten üppige Staudenarrangements, Rosen, Iris, Frauenmantel, Mohn, Katzenminze vom Feinsten... nur meine sonst übliche "emotionale Gefühlseuphorie", die ich von anderen Gartenbesuchen kannte, wollte sich hier beim Garten "schlechthin" nicht einstellen. Überall Strohhüte, die die Wege und Bänke belagerten. 3 Stunden war ich auf der Suche nach meinem ganz persönlichen Gartenglück, aber es wollte sich einfach nicht einstellen. Fazit dieses Besuches- besser keine Erwartungen hegen, sondern lieber überraschen lassen. Vielleicht fahr ich irgendwann noch mal hin und wiederhole meinen emotionalen Selbstversuch aber vorher werden erst andere Gärten besucht...
Hier eine Anfahrtsbeschreibung für Alle, die auch per Bahn nach Sissinghust Castle wollen:
Abfahrt ab London- Charing Cross Station (und nur da!) Ankunft in Staplehurst. Wenn man durch das kleine Bahnhofshäuschen gegangen ist, befindet man sich auf einem ziemlich unwirtlichen, um nicht zusagenden hässlichen Platz... links davon, ca. 150gefühlte Meter entfernt, verläuft die Hauptstraße, von der der Bus in Richtung Sandhurst abfährt. Dort gibt es etwas rechts an der Straße einen Kiosk mit der davor befindlichen Haltestelle, an der meist diverse Garteninteresssierte warten. Leider fährt der Bus nicht so oft, so dass man die Ankunftszeit des Zuges mit der Abfahrtzeit des Busses abstimmen sollte, denn dieser Ort ist wirklich nicht von herausragender Qualität, so dass man dort länger verweilen möchte. Der Busfahrer kennt "seine Spezialisten" schon und gibt bereitwillig Auskunft über die Haltestelle an der der gemeine Gartenbesucher aussteigen muss. In Sissinghurst fährt der Bus nach Rechts und 50m weiter links ist dann der Stopp. Man steigt aus, wendet sich entgegen der Fahrtrichtung nach links und läuft dann ca.15min immer geradeaus durch den Ort, dann noch weitere 15min geradeaus auf der Landstraße, bis irgendwann auf der linken Seite ein Abzweig kommt, von wo aus man auch erstmalig, ganz hinten..., die Türme vom Castle sieht. Von nun an noch weitere 15min entlang eine hügligen, mit Hecken besäumten Weges und dann ist man da... (Tipp: Google Maps- Karte anschauen)
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| Vor dem kleinen braunen Haus ist die Haltestelle |
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| Der Busfahrplan Frühjahr 2010, man kann davon ausgehen, dass der sich leicht ändert... |
Sonntag, 7. November 2010
...die Wurzelnackten
Es ist definitiv November... so wie er im Buche steht, wie man ihn sich vorstellt und wie wir ihn eigentlich auch kennen... wir habens nur übers Jahr vergessen... Statt zu Hause an der Heizung zu sitzen und sich warme Gedanken zu machen, trieb es mich auch an diesem Wochenende wieder raus in den Garten. Unter dem Motto es gibt kein falsches Wetter sondern nur falsche Kleidung verbrachte ich den gestrigen Tag, bekleidet mit Regenjacke und Gummistiefeln in feinstem Regenguss..., zwischen einer Unmenge heruntergefallener Blättern und meinen Neuerwerbungen, den 15 fehlenden Heckenpflanzen sowie fünf neuen Rosenpflanzen deren Ankunft ich schon sehnlichst erwartet hatte. Zuerst machte ich mich an die Fertigstellung der Hecke, die Pflanzen kamen diesmal aus einer anderen Gärtnerei zum halben Preis aber genauso gut in Form. Allerdings scheinen mir die Blätter etwas rötlicher, so dass ich nun wirklich gespannt bin, wie die Hecke dann im belaubten Zustand aussieht. Ob ich mich da mal nicht aus Gründen der Faulheit (hätte sonst ca. 20 Km weit fahren müssen um Pflanzen aus der ersten Charge zu bekommen) angeschmiert habe. Bei Regen in der Erde zu wühlen ist eine ganz besondere Erfahrung- man sieht innerhalb kürzester Zeit aus wie eine Sau... um dieser Schweinerei zu entgehen verlegte ich mich auf s Blätter harken, mittlerweile hatte es auch mit dem Regen aufgehört, drei Stunden immer die gleiche Bewegung...der Garten ist wirklich groß... am liebsten hätte ich mich auf den Rasen geschmissen und wäre liegen geblieben, aber der Hang zur Fertigstellung einer begonnenen Arbeit schlummert in mir und so musste ich da durch... hätte ja auch mal jemanden um Unterstützung bitten können. Die wurzelnackten Rosenpflanzen verbrachten die Nacht dann im Wasserbad und wurden erst heute mit Aufmerksamkeit und Rosenerde bedacht. Drei Pflanzen stehen jetzt im Paradiesgarten, ich glaube, ich habe mich um meine Standplätze für die Dahlien gebracht...leider... man muss Prioritäten setzten. Jetzt hoffe ich, dass meine Rosen im nächsten Jahr ihr Bestes geben, ich mag die Blüten und den Duft... und weil das so ist, scheine ich auch bei Rosen ausgeprägtes Suchtverhalten entwickelt zu haben, 28 Pflanzen stehen bereits im Garten. Am liebsten mag ich öfterblühende alte Rosen und die modernen Romantikrosen. Ich freue mich jetzt schon auf die Blütenpracht im nächsten Jahr...
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| "Leonardo da Vinci"- eine meiner Lieblinge |
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| Englische Rose "James Galway" |
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| Stauchrose "Cinderella"-bezaubernd |
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