Sonntag, 26. Juni 2016

"Hartes Herz und scharfe Schere"...


... eigentlich kenne ich diesen Spruch im Zusammenhang mit dem Schneiden der Rosen im Frühjahr, aber irgendwie ist mir diese Parole ans Herz gewachsen. Schon oft machte ich die Erfahrung, dass ein herzhafter Rückschnitt wahre Kräfte in der Pflanze wecken kann und zusammen mit ein paar Hornspänen geradezu deren Überlebenswillen in Gang setzt. Es ist Rückschnittzeit! Jedes Jahr Ende Juni, wird der Garten wild, unbändig, irgendwie ungepflegt. Die meisten Rosen sind abgeblüht, die Frauenmäntel hängen, deren Blätter werden grau, Salbei und Katzenminzen blühen langsam ab, früh blühende Geranium und auch meine Lieblinge die G. psilostemon`s haben ihren Zenit überschritten und wollen bearbeitet werden. Der kräftige Regen in diesem Jahr tut sein Übriges, so dass ich schon jetzt zur Schere greife, um die Grundordnung wieder herzustellen. Schließlich wollen die beginnenden Taglilien, die Phloxe und die anderen Sommerblumen auch eine entsprechende Bühne für ihren Auftritt. Jahrelang schnitt ich in aller Radikalität alles eine Handbreit über den Boden, so wie es überall geschrieben steht. Wobei ich mich dabei stets fragte:" meinen die, die Hand horizontal oder vertikal über dem Boden...?" Na ja egal, es schadet den Frauenmänteln nichts, wenn sie ratzekahl abgesäbelt werden, etwas Hornspäne, ne Portion Wasser und in zwei Wochen stehen sie wieder. Genauso die meisten Katzenminzen.


Bei Salbei sieht die Sache allerdings schon anders aus. Immer hieß es sie würden nach dem Rückschnitt neue Blüten bilden. Bei mir bildeten sie nichts, denn auch der Salbei wurde bisher hart ran genommen. Letztes Jahr im "Foerstergarten" in Potsdam sah ich allerdings, dass der Rückschnitt dort eher gemäßigt erfolgte. Ja klar, schau dir die Pflanze mal genau an! Aus den Blattachseln wachsen die neue Triebe und die machen dann die neuen Blüten. Blöd also, wenn man den Salbei ganz unten abschneidet. In diesem Jahr erinnerte ich mich glücklicherweise dieser Erkenntnis und ging sorgsam mit dem Salbei um, denn er ist mir als Staude in meinem Garten mittlerweile sehr wertvoll und ans Herz gewachsen. Meine liebste Lieblingssorte ist "Caradonna".



Auch die Geranium brauchen jetzt neue Impulse. Eigentlich zeigen sie es uns Gärtner(inne)n auch. Die Blütenstengel und alten Blätter liegen schlaff am Boden, aus der Mitte wachsen die neuen Triebe. G.pratense, G.psilostemon und diverse Hybriden machen das so. Also ran an die Pflanze und alles was liegt weggeschnitten. G.sanguineum und G. nodosum schnippel ich nur etwas in Form um sie etwas anzuregen und bei den einmal blühenden Geranium entscheide ich spontan z.B. wenn benachbarte Pflanzen Platz und Licht brauchen, sich stark aussäen wie G. Phaeum, G. oxionianum oder die Staude nicht mehr aussieht, dann wird stark geschnitten, sonst eher gemäßigt.  G.cantabrigiense darf sich in "naturbelassenen" Bereichen "auswildern". Letztlich kann man eigentlich nicht viel falsch machen sondern braucht nur etwas Mut und Beobachtungsgabe. "Hartes Herz und scharfe Schere!" Und da sind wir auch schon beim nächsten Thema, den Rosen. Jetzt nach der ersten Rosenblüte zeigt sich mein Sorgenkind "Aschermittwoch" von seiner nackten Seite. Kein schönes Bild.

das ist von ihr geblieben, ein Gerippe... :-(

Die empfindsame Rose hat ihr grünes Kleid (nein eigentlich war es ja grün-gelb mit braunen Tupfen - Sternenrußtau) abgeworfen und die Rosen drum solidarisieren sich mit ihr. Das tut sie nun schon das dritte Jahr so und mein Entschluss ist heute gefallen. Sie kommt raus und" Louise Odier" wird bis auf 30cm im "Hausmeisterstil" runtergeschnitten. Zwar sind die Blüten von "Aschermittwoch"eine Pracht, aber was nutzt es, wenn man sich den Rest des Jahres nur ärgert. Ich werde sie in guter Erinnerung behalten und mit einem weinenden Auge die scharfe Schere ansetzen.

Schmacht, wein, stöhn...so schön...

Mittwoch, 22. Juni 2016

Lilien-Quarantäne, Heckengeschichten und Hochbeetentwicklungen



Der offene Gartentag ist Geschichte. Dank meines kurzfristig über Facbook einberufenen Arbeitseinsatzes sah der Garten nahezu perfekt aus. Zu elft schnippelten wir uns am Donnerstag vor dem offenen Gartentag durch die Rosen. Die Witterung der letzten Wochen machte das wirklich nötig, überall hingen verblühte, verregnete Rosenblüten herunter. Gut das man Gartenfreundinnen hat :-) Nach getaner Arbeit gab`s Bratwurst für alle und am Freitag... da regnet es dann schon wieder, kräftig und ausdauernd. Um so schöner, dass der "große Tag" dann sonnig war. 182 Besucher fanden den Weg in den Garten und wieder war es ein erfüllender schöner Tag.


Am Abend hatte ich dann Zeit, in Ruhe durch den Garten zu gehen und die Pflanzenwelt zu betrachten. Schon vorher war mir aufgefallen, dass mit den Lilien etwas nicht stimmte. Überall fielen die Knospen ab. Rühmten Besucher in den vorangegangen Jahren die Gesundheit meiner Lilien, konnte davon nun nicht mehr die Rede sein. Ein Jammertal, ein Elend allererster Güte. Die wunderbaren Schmuckstücke schon vor der Blüte hinüber. Ich brauchte also einen Plan. Aber erstmal Ursachenforschung... gesucht, gefunden... so viele Schadbilder gibt es bei Lilien ja nicht.



Entweder macht einem das hübsch rot leuchtende Lilienhähnchen zu schaffen  oder/und man hat, so wie ich, die Lilienfliege. Deren Puppen überwintern im Erdboden, um dann im Mai / Juni zu schlüpfen und anschließend ganze Arbeit zu leisten. In meinem Erdboden scheint es gemütlich zu sein, den meine Lilien sind wirklich ALLE befallen. So stark, dass teilweise nicht eine Knospe am Stiel verblieben ist. Da ich eine von der radikalen Sorte bin und meine Grundeinstellung "Was nicht will, das muss nicht..." ist, habe ich nun folgenden Plan: Lilien-Quarantäne! Ich schneide alle Knospen ab und entsorge sie im Hausmüll, lasse die Stiele und Blätter aber stehen und vergehen damit die Kraft in die Zwiebel geht. Im Juli werde ich die Lilienzwiebeln ausgraben und in einen anderen Lilien-jungfräulichen Garten verschenken. Nach selbst auferlegter, dreijähriger Abstinenz plane ich einen neuen Versuch mit Lilien zu starten. Guter Plan? Guter Plan. Ich glaube, wenn dieses Getier einmal im Garten ist, ist jeder weitere Versuch zwecklos. Konzentrieren wir uns lieber auf andere Dinge. Das Heckendesaster. Erinnert ihr euch noch? Ich hatte die 3/8 rausgeschmissen und stand nun vor der Frage: was jetzt? 1/8 habe ich mit Ilex bepflanzt. Ganz schön teuer... also was mache ich mit dem Rest? Meine Übergangslösung: Bohnen, ja Bohnen! Ich liebe grüne Bohnen und in meinem Blumengarten ist dafür nie Platz. Aber in diesem Jahr gibt`s grüne Bohnen dank der ausgefallenen Heckeneinfassung und meiner temporären Lösung.

Freestyle Gardening ;-)

Und dann wären da noch das neu angelegte Hochbeet und die Terrasse. Mittlerweile ist die Pflanzung eingewachsen. Mangold, Salate, Gaura und Verbene, Dahlien, Zucchini und Ringelblumen, eine bunte Mischung. Beet und Sitzplatz stehen nun wie selbstverständlich im Garten und ich liebe diese neue Ecke. Schon einige Male haben wir hier gemütlich beisammen gesessen, lecker gegessen und die schönen Abende genossen.


Sonntag, 12. Juni 2016

Rosenspezial


Heute gibt es jede Menge Fotos, denn es ist Rosenzeit im Wandelgarten. Wie in jedem Jahr bin ich fasziniert von der Vielfalt der Blüten, den Farben, der Schönheit der Rosen. Obwohl ich vergessen habe, sie in diesem Jahr zu düngen, blühen sie munter drauf los und verwandeln den Garten in ein buntes Blumenmeer. Bei ca. 190 Rosen und 6 Jahren "Rosenerfahrung" haben sich besondere Rosen ins Herz geschlichen weil sie irgendwie außergewöhnlich sind. Andere Rosen sind wiederum "nur" da. Wahrscheinlich habe ich deren Wert bisher noch nicht erkannt, denn wie mich die Jahre im Garten lehren, alles kann sich ändern, die Vorlieben und der Garten.
Ein besonderer Schatz im Garten ist "Blue Boy" "Blue Boy" ist der Knaller! Eine Rose bei deren Betrachtung ich die Zeit vergessen könnte. Ihre Knospe ähnelt der einer Edelrose, im weiteren Verlauf entwickelt sie sich zu einer großen, gefüllten Blüte. Beeindruckend ist jedoch die Farbentwicklung. Zuerst im dunklen Pink erblühend, wird sie zunehmend Blau bis hin zum Mauve. Faszinierend dieses Farbspiel. "Blue Boy" wurde 1958 von Kordes gezüchtet und zählt zu den einmal blühenden Centifolien. Ein echter Gartenschatz.
Im gleichen Jahr ebenfalls von Kordes ist "Black Boy" eine Moosrose, die mit ihrer dunklelroten Farbe und ihren großen Blüten ebenfalls beeindruckt. Kordes hatte wohl ein gutes Züchterjahr.
Wie abhängig Rosen vom Wetter sind, kann man besonders an "Wild Rover" (2007, Colin Dickson) beobachten. Auch ihre Farbe changiert in Verlauf der Blüte und je nach Witterung ist sie manchmal eher kräftig rot-orange, manchmal rot-lila. Ich mag diese Rose, die Bienen auch.
"Rosa Mundi" (Gallica) - neben der Rose "Officinales" eine der "Mütter" der Mitteleuropäischen Rosen. Eigentlich mag ich mehrfarbige Rosen nicht so sehr. "Rosa Mundi" hingegen, durfte in meinen Garten. Oft sieht man diese Rose auf historischen Darstellungen alter Gärten neben Minnesänger und Burgfräulein ;-) und da ich eine "Affinität" zur Geschichte habe, hat diese Rose auch ein Zuhause in meinem Garten.
Auch zur nächsten Rose habe ich eine besondere Beziehung... " Sissinghurst Castle" (Gallica, mit recht großen dunkelroten, purpurnen Blüten)... wer einmal dort war, will diese Rose in seinem Garten haben. Für mich steht sie symbolisch, sozusagen als "wärmende" Erinnerung an meine Besuche in diesen wunderbaren Garten in Südengland. " Sissinghurst Castle" wurde 1947 als Fundrose in Sissingurst von der Gestalterin des Gartens, Vita Sackville-West gefunden und vermehrt. Und während ich das hier schreibe könnte ich direkt schon wieder...
Noch eine besondere Rose, die mich an meine vielen Besuche des "Rosariums Sangerhausen" erinnert, weil dort gekauft, ist "The Bishop" (Gallica). Unter diesem Namen erworben, beschleicht mich manchmal die Ahnung, dass sich einige Rosen der Gattung Gallica doch sehr ähneln... Ob sie es wirklich ist?
"Nanette" (Gallica)
Favorit im weißen Garten ist "Mme Hardy" (Gallica, 1831, Frankreich, Hardy), perfekte Blüten! Ein Träumchen. Wenn ich in den einschlägigen Foren die Hymnen über Ihre Erscheinung las, war ich voreingenommen, eigentlich wollte ich sie gar nicht, dann brauchte ich aber eine weiße Rose und nun... jetzt stimme ich mit ein, in den Lobgesang.

Eine meiner Lieblingsrosen ist auch "Belle de Crècy" (Gallica) Ihre Blüten, die cangierenden Farben zwischen Lila und Mauve, genau meins! Außerdem ist sie sehr ausdauernd. Eine der ersten und letzten blühenden "Alten" Rosen.

Und dann wären da noch:
die Kletterrose "Veilchenblau", einmal blühend - schön!
"Constance Spry" , die erste "englische Rose" Austin, 1961, einmal blühend
Schön oder? - "Mme Knorr", 1855, Portlandrose, öfter blühend
"Fritz Nobis", Kordes, 1940, einmal blühend, Apfelrose
Gewaltige Außmaße kann diese Rose erreichen. 2,5x2,5x2,5m sollte man schon einplanen.
Eine meiner ersten Rosen.
"Ida an Mona", Jensen, 1992
"Ghislaine de Fèligonde", Rambler, 1916, einmal blühend
" Jacques Cartier", Mourreau-Robert, 1868, Damaszener oder Portland... so genau weiß das keiner :-) auf jeden fall öfter blühend. Die weiße " Jacques Cartier" wächst auch in meinem Garten, allerdings finde ich die rosa Variante "sauberer"
"Reine de Violettes", die dunkle Variante von Schultheis. Bei mir remontiert sie nicht.
"Tea Clipper", Englische Rose, Austin, 1998... vom Wuchsverhalten eher "dümpelnd" aber wenn sie macht, dann macht sie ... sehr ansprechende große Blüte. Toll.
Ich würde euch so gern mehr von meinen Rosen zeigen, so verliebt bin ich gerade. Wer in der Nähe ist kann gern vorbei kommen. Einfach vorher kurz per Mail melden schw_an (at) yahoo.de
Vielleicht kommt ihr zum offenen Gartentag am nächsten Wochenende?
Oder ihr folgt mir auf Facebook unter Gartenglück im Wandelgarten hier poste ich auch mal schnell meine spontanen Eindrücke und viele Pflanzenfotos.
So und nun muss ich wieder in den Garten, die Rosen rufen...

Montag, 16. Mai 2016

Schön ist es im Garten



Die Tulpen gehen, Allium und Akelei kommen. Mit ihnen beginnt die lila Phase im Garten. War es bisher fröhlich Frühlingsbunt, so dominieren jetzt Blau, Lila und Rosa. Ich bin in jedem Jahr begeistert von dieser Zeit im Mai. Jeden Tag kommen mehr Blüten hinzu und wieder einmal bin ich dankbar für jede Stunde die ich im Garten verbringen kann.


Zwischenzeitlich ist auch das Projekt Hochbeet voran geschritten. Die Erde ist aufgefüllt, das Beet ist bepflanzt. Federborstengras, Gaura, Verbene, Salat, Mangold, Zucchini, weiße Dahlien und schon war es voll das Beet. Die jetzt mit mit Salat besetzten Stellen werde ich später mit Stauden bepflanzen. Vielleicht Taglilien? Es ist wunderbar ein neues Beet anlegen zu können. Man hat so viele Möglichkeiten. Ich bin gespannt, wie es zu den "Offenen Gärten der Lausitz" aussehen wird.
Als Vorpflanzung habe ich damit begonnen Hosta und Buchs zu pflanzen. Mein erster Eindruck, dass das Hochbeet erstmal ziemlich massiv daher kommt hat mich nicht getäuscht. Eine Besucherin sagte neulich, das sie es auch ziemlich dominant fände, wo der Garten doch sonst so "feinsinnig" wäre... ;-) Wir werden sehen ob sie noch der Meinung ist, wenn es eingewachsen ist.



Die Qualität der Gartenarbeit hat sich mit der neuen Terrasse und dem Hochbeet 1000% verbessert, endlich habe ich Platz Pflanzen umzutopfen und Ordnung zu halten. Selbst Tomaten wird es in diesem Jahr als Topfkultur am Lauben-Dachüberstand bei mir geben, endlich ist genügend Platz dafür vorhanden.



Neben meinen Beschäftigungen im Garten erfreue ich mich gerade an den vielen blühenden Iris (Nana und Media) und ganz hingerissen bin ich neuerdings auch von Geum. Einfach nur schön, diese feinen, nuancierten Blüten, ich könnte sie stundenlang betrachten.
Alles in allem: "Es ist soooo schön im Garten!" Deshalb habe ich beschlossen ihn nächsten Sonntag 22.05.2016 von 15.00-18.00 Uhr für Besucher zu öffnen, auch wenn der offizielle offene Garten erst einen Monat später ist.



Samstag, 30. April 2016

Projekt "Kill den Wacholder"

Sommer 2015 ;-)

Wie lange habe ich mir das gewünscht, gärtnerische Ordnung an der Laube. Ein immer größer werdender Strauchwacholder wucherte dort über die Jahre als Laubenvorpflanzung. Wildromantisch. Der Gatte mochte das Teil, die Mäuse auch, sie hatten dort ihr zu Hause. Ich mochte es nicht. Der Eingang war gestalterisch nicht in den Griff zu kriegen. Schräg verbaute Kopfsteinplasterung zum etwas höher gelegenen Vorbereich, oben drauf wilde Gräser, Unkraut, Wacholder, ein heilloses Durcheinander am Laubeneingang. Nicht mein Fall- chaotisch, unordentlich und deshalb wohl auch nie fotografiert. Ich habe immer versucht diese Stelle irgendwie zu verstecken. Es wurde Zeit dieses Desaster im achten Jahr des Gartens in Angriff zu nehmen. Gesagt getan. Plan gemacht, Tiefbaufirma gebucht, Umsetzung. 4x4,5m feinster Sitzplatz aus Pflastersteinen. Ergebnis: Zufrieden. Endlich muss ich die Bierzeltgarnitur nicht mehr durch die Gegend wuchten wenn gemäht wird, etwas clean, irgendwas fehlt noch...

im letzten Herbst hatte ich aus lauter Verzweiflung schon ein Beet vor dem Wacholder-Ungeheuer angelegt... 
aber so richtig sah das auch nicht aus... (rechts liegt der Rückschnitt der Stauden und Gräser bereit zum Abtransport, alles kann ich leider nicht kompostieren.)
die fertige Pflasterfläche...neu ist immer so clean...und wo sammle ich jetzt meine Biomasse?

Ein Raum braucht Wände, ein Gartenraum auch und ich brauche Beetfläche, also Projekt Teil 2- ein Hochbeet muss her. Eins, das den Sitzplatz etwas von neugierigen Blicken abschirmt und die Pflasterfläche räumlich abgrenzt. Gemessen, Plan gemacht, nun ist es da. "Mächtig gewaltig Egon." Brutal. So neu und fremd im Garten. 4m sind verdammt lang, erstmal einen kurzen Schock bekommen, habe ich mich verplant? Allerdings muss man sich das Teil, natürlich ergraut (Lärche wird recht schnell silbrig-grau) und bepflanzt mit Gräsern und Stauden vorstellen. Ich glaube das wird gut, auch wenn`s jetzt noch gewöhnungsbedürftig aussieht.

 

Apropo Projekte... ich habe ein Bild von 2008 gefunden und gestern vom ungefähr gleichen Standort ein Foto gemacht... hat sich entwickelt der Garten.