Samstag, 4. Juni 2011

Der schöne Fritz und seine prächtige Verwandtschaft

 "Fritz Nobis", Rosa rubiginosa, Kordes, 1940, einmalblühend
Da steht er nun im dritten Jahr und belohnt geduldiges Warten und umsichtige Pflege erstmalig mit einer Blütenpracht, so dass man nun definitiv sein Amt niederlegen, Dauerurlaub nehmen und als Vollzeitbeobachterin dieser unbeschreiblichen Pracht beiwohnen möchte. Pünktlich zum 1. Juni erblühte „Fritz Nobis“. Ich hatte die Rose im Frühjahr 2009 als wurzelnacktes Pflänzchen gepflanzt und war ein Jahr darauf eher enttäuscht von seiner Entwicklung, drei Blüten an zwei überhängenden Zweigen. 

Fritz Nobis war wohl ein Freund und Weggefährte von W. Kordes
Es muss einem aber auch gesagt werden, dass die Wurzelnackten so ihre Zeit brauchen und das Gärtnern ein Job für Geduldige ist, dass beweist sich nun wieder einmal aufs Schönste. Neben Fritz, der das Rosenblühen im Garten offiziell eingeläutet hat, blühten ja bereits andere Rosen außer Konkurrenz, da ich sie vorgezogen im Container erworben hatte.
Die erste „Gertrude Jekyll“ erschrak mich mit pinkfarbender Blüte im Edelrosenknospenlook. 

"Gertrude Jekyll" - Englische Strauchrose, Austin, 1988, öfterblühend
Oh je, sollte ich mich so getäuscht haben, alle Welt sagt doch Gertrude wäre die beliebteste Englische... Mittlerweile hat sie ihre jungendliche Röte verloren und blüht in wundervollem Rosa, sehr schön, weiter so Gertrude!

Gertrude hat sich eingelebt...
Ein weiterer Kauf war „Perennial Blue“ für den neu aufgestellten Rosenbogen. Wenn Blau im Namen  vorhanden ist, muss das noch lange nicht heißen, dass die Blüten auch blau sind... bei mir jedenfalls waren sie eher dunkelrot und erst im vertrockneten Zustand blau, nur das man sie ja dann abschneiden soll, weil sie Erstens nicht mehr so prall aussehen und damit sich Zweitens neue Blütenschübe entwickeln. Da dieses Röslein auf  ästhetische Konfrontation mit meiner romantischen Vorstellung  ging, steht es nun an nicht allzu präsenter Stelle und kann mir dort zeigen, was es zu bieten hat. 

"Perennial Blue", 2007, Tantau, Rambler, öfterblühend
Ihren Platz hat „Aschermittwoch“ eingenommen. Eine Kletterrose, die mein Herz verzückt, was für Blüten, was für eine Farbe, irgendwas in Altrosa. Leider soll sie nur einmal blühen... alles Gute ist nie beisammen, aber ich bin ihr schon jetzt hoffnungslos erlegen und somit darf sie zukünftig mit „Jasmina“ auf der anderen Seite um die Wette blühen.

"Aschermittwoch", Kletterrose, Kordes, 1955, einmalblühend
Mittlerweile stehen im Garten  63 Rosen, viele von Ihnen sind noch Babys, die sicher erst im nächsten Jahr so richtig loslegen werden. Aber schon jetzt weht ein Rosenduft durch den Garten, der einfach unbeschreiblich ist.
Meine Liebe gilt sowohl den historischen als auch den modernen Rosen. Hauptsache sie blühen in Rosa-Lila-Blau Tönen, wenn sie dann öfterblühend sind und duften bin ich restlos begeistert. Ja und weil ich wirklich, wirklich hoffnungslos Rosenkrank bin, musste heute doch noch die schöne dunkellila  "Darcey Bussel" zwischen all den Mehltau und Rosenrost- gefährdeten Rosenschwestern aus dem Baumarkt errettet werden und nun habe ich also 64 Rosen.

"Darcey Bussel", Englische Strauchrose, Austin, 2006, öfterblühend

Sonntag, 29. Mai 2011

Das erste Mal- der Tag der offen Gartentür

Mein Garten hat jetzt einen Namen, den braucht man wohl zum Tag der offenen Gartentür, um sich irgendwie zu personifizieren bzw. den Charakter des Gartens zu beschreiben. Und weil sich mein Garten auf Grund meiner Gestaltungsambitionen ständig im Wandel befindet, man aber auch in ihm "wandeln" kann, heißt er nun Wandelgarten.

Nectaroscordum siculum ssp. bulgaricum

Aufregende Tage liegen hinter mir, der Garten zeigt sich derzeit von seiner schönsten Seite. Es blühen die ersten Rosen, Pfingstrosen, Geranium, Iris, Türkischer Mohn, viele Akeleien und eine Unmenge selbst ausgesäter Margeriten. Das Wetter ist geradezu perfekt, 21 Grad, leichter Wind und Wölkchen am Himmel, mein Lieblingswetter. Eigentlich wollte ich ja schon Donnerstag Urlaub nehmen und mich ganz der geliebten Gartenarbeit widmen, um die anrückende Gästeschar nicht zu enttäuschen. Aber dann Arbeitsalarm im Büro, und so konnte ich meine Vorhaben erst ab Freitag 11.00 Uhr umsetzten. Höchste Zeit, denn schon 23 Stunden später wollten ja schließlich die ersten Besucher durch die offene Gartenpforte stürmen... Zuerst den Rasen runter, der Rasenbeauftragte war schon zuverlässig am arbeiten, und ich konnte gleich mit dem Spaten bewaffnet, hinterher, um die Kanten abzustechen. Oh ja, so sieht das Ganze schon ganz passabel aus, allerdings dauerte die Maßnahme dann doch bis 19.00 Uhr, ich habe wohl eine Menge Beetkanten. Die Folge waren dann die üblichen, bei Gärtnern allseits bekannten Gliederschmerzen der ganz feinen Art- man (Frau) muss aber auch immer übertreiben. Jetzt noch die Blümchen besprechen, den Garten wässern und hoffen, dass sich der Rhododendron und die Akelei noch benehmen und nicht am Folgetag braun, auf Grund ihrer beschränkten Lebensdauer, herumhängen. Dann zeitig ins Bett, denn eine Fotografin hatte sich angesagt, die morgens in der Früh um 5.00 Uhr den Garten fotografieren wollte. Also 4.30 Uhr- der Wecker klingelt und dann begann der Tag, der Dank einer neuen fröhlichen Bekanntschaft, der Fotografin;-) (Danke Christiane, das war ein wirklich wunderbarer Tag mit dir!), ca. 50 netten Besuchern, interessanten Gesprächen und viel Lob für meinen Garten zu einem wirklich schönen Tag wurde. Im September wenn die Dahlien in Hochform sind, werde ich sicher noch mal einen Tag öffnen. Fazit: Welch positive Überraschung, es gibt doch Garteninteressierte in dieser Region und ein offener Gartentag kann auch für einen selber sehr bereichernd und inspirierend sein! Wer also seinen Garten öffnen will, der soll`s einfach wagen- der Rasen hält es auf jeden Fall aus!

Sonntag, 15. Mai 2011

Endlich Regen... (der 100ste Post)

...also Zeit die vernachlässigte Wohnung auf Vordermann zu bringen und der schönen Stadt Dresden einen Besuch abzustatten. Letztlich begleitete mich allerdings die ganze Zeit die Vorstellung vom "explodierenden" Garten und so konnte mich heute Nachmittag doch nichts mehr halten und ich stattete nach 48 Stunden Gartenentzug Selbigen einen Besuch ab. Juhu die erste Irisblüte und dazu noch so schön...

Iris barbata media "Rasperry Blush"

Rose "Gertrude Jekyll" beginnt zu blühen... okay sie hatte Vorsprung im Container... aber am allerschönsten sind derzeit die Blühbälle der Allium und die wunderbaren Blätter der vielen verschiedenen Hosta. 

Abendlich dramatische Regenwolken- mit Sonne Stimmung... Schön!

Am Mittwoch hatte ich in weiser Voraussicht den Rasen gedüngt, dann kam der Regen und nun hoffe ich auf feinstes, gleichmäßiges Rasengrün, das meine Staudenpracht unterstützt. Leider erfreut sich auch das Unkraut am Regen und versucht sich zu etablieren... es hat aber nicht mit meinem Lieblingsgerät dem Grubber gerechnet...den ich dann heute ausgiebig nutzte. Einmal in der Woche damit die Beete bearbeitet, hat man keinen Ärger mit Pflanzen die an der falsche Stelle stehen... (Gemäß dem klugen Spruch: " Unkraut ist das, dass an der falschen Stelle steht..."). Übermorgen (morgen wird der Zahnarzt mich leider quälen...)  werde ich wieder in den Garten gehen und schon jetzt freu ich mich auf die blumigen Überraschungen die dann auf mich warten werden.

Montag, 9. Mai 2011

Garten-Einkaufsbummel in Potsdam

Wie der Brandenburger Gartenfreund weiss, liegt in Potsdam Bormin nicht nur der berühmte und wirklich sehenswerte Garten des "Staudenpapstes" Karl Foerster sondern in direkter Nachbarschaft die von mir bereits an anderer Stelle erwähnte Staudengärtnerei gleichen Namens. Berlin und sein Umland sind ja auf Grund verschiedener guter Gärtnereien in besonderer Weise bevorteilt, was die Auswahl an besonderen Stauden und anderen Spezialitäten auf dem Pflanzenmarkt angeht. Da muss sich unsereins schon 130km weiter ins schöne Potsdam bewegen, um abseits vom Baumarktangebot vielleicht auch mal eine Rarität zu ergattern. So begann mein Samstag auf der Autobahn in freudiger Erwartung, den das "Rosengut Langerwisch" stand auch auf dem Programm. Da ich dort noch nie war, ereilte mich in meiner Phantasie die Vorstellung eines gemütlichen Hofes/ Gutes, abseits vom Großstadtrummel, verträumt, mit persönlicher Beratung, selbst gemachtem Kuchen, fein arrangierten Accessoires... vielleicht mit einer Hausherrin, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat und ihrerseits umgehend den Rosenfanatiker in mir erkennt und mich demzufolge in ein Fachgespräch über die Schönheit der Rosen verwickelt... Nun die Realität... Gewächshäuser ohne Ende, Balkonpflanzen und entsprechende Zielgruppe, beides im Übermaß... und statt kleiner individueller Auswahl Hektarweise Rosen auf dem Freigelände... mir sind bald die Augen rausgefallen...nach erster Orientierungslosigkeit entschloss ich mich, mir das Gelände systematisch (Reihe für Reihe) zu erschließen und nach Besonderheiten Ausschau zu halten...


Wie das so ist, je größer die Auswahl desto Unentschlossener ist man... Nun, der Plan war einen Ersatz für die erfrorene Frau Pereire zu finden und was wanderte nun in  meinen Korb... Selbige... "Mme Isaac Pereire", die ist einfach zu schön... Eine "Senteur Royale" rief noch "hier, hier..." und dann sah ich "Novalis"... das hatte ich gar nicht erwartet, da sie ja überall ausverkauft ist, also wanderte auch die noch voll euphorischer Freude in den Einkaufskorb. Nach anderthalb Stunden ging`s weiter zum eigentlichen Zielgebiet. Erst in den Garten... auch im Frühjahr ist er sehr schön und inspirierend. Sofort hatte ich das nächste Gestaltungsvorhaben für meinen eigenen Garten im Kopf, das muss allerdings bis September warten... dann mehr...


Man kann zwar nie genug bekommen von schönen Gärten und eigentlich möchte man ja dort umgehend einziehen und nie wieder von der Stelle weichen, aber irgendwann ging s dann doch schweren Herzens weiter zur benachbarten Gärtnerei zum Blümchen shoppen, schließlich soll der heimische Garten ja auch ein Gartenparadies werden.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Freud und Leid im Frühlingsgarten

Feierabend! Wie immer am Mittwoch mache ich mich nach der Arbeit auf in den Garten, um nach dem Rechten zu sehen, den abendlichen Garten zu genießen und diverse Pflegearbeiten wie Unkraut entfernen oder Verblühtes abschneiden zu erledigen. So auch heute. Ich bin erstaunt, wie sich die Pflanzen in den letzten Wochen entwickelt haben. Überall grünt es. Nach dem farbenfrohen Auftakt des  Frühlings wird es jetzt farblich ruhiger, Grün dominiert den Garten, die Tulpen geben noch ihr Bestes, beenden aber dennoch langsam ihr Dasein. Erste Geranium und Akeleien beginnen zu blühen, die Rosen zeigen kleine Knospen und versprechen üppige Blütenpracht, selbst die neuen Iris scheinen mich hier und da erfreuen zu wollen. Ich liebe meinen Garten zu dieser Zeit. Und dann das... 2 Grad Minus in der Nacht und der Wein ist erfroren. 

Erfroren...!
Üblicherweise erzeugt genau dieser Wein eine dichte grüne Wand so, dass der hintere, frei gestaltete Gartenbereich optisch vom formalen Garten getrennt wird. Das kann ich dieses Jahr wohl vergessen. Das Wetter macht eben was es will und wir können nur zuschauen wie die Natur darauf reagiert. In der nächsten Nacht sind 5 Grad Minus angekündigt... ich habe Angst um meine zarten Rosenknospen!

Eine schwere Nacht hatten auch die Tulpen...

Samstag, 30. April 2011

Was steht an?

Allium "Purple Sensation" in den Startlöchern

Rosen und Stauden düngen, Rasen mähen (lassen;-) und Kanten schneiden, Pflanzen pflanzen, den Garten wässern, Buchsbaumkugeln in Form bringen und dabei den Frühling genießen- es gibt nichts Schöneres!

Montag, 25. April 2011

Das "schwere" Leben im Sauerland

Hier verrichtet man echte Schwerstarbeit...
Wie allgemein üblich nutzt man ja die freien Tage zu Ostern um die Verwandtschaft mit seiner  Anwesenheit zu erfreuen. So zog es uns wiedermal 560km weiter, ins schöne  Sauerland zur schwesterlichen Familie. Als Osterüberraschung exportierte ich 10 Dahlienknollen aus heimischer Spezialgärtnerei, die sich das Schwesterherz letzten Herbst ausgesucht hatte und die nun eingegraben werden wollten. Da schon auf der Hinfahrt erste Entzugserscheinungen wegen fehlender Gartenarbeit auftraten, nahm ich mir vor, etwas für den Garten meiner Schwester zu tun und die Dahlien einzugraben. Als Erwärmung ein bisschen Unkraut zupfen und die Beete säubern.... Bereits im ersten Beet, in dem sich eine heimtückische Brennessel breit gemacht hatte scheiterte ich jedoch, was war das...? Statt wie üblich nach kurzer Aufforderung mit der Hacke vorschriftsmäßig das Feld zu räumen machte sich das gute Stück hier in trockenem, festen Lehmboden breit und rückte nicht von der Stelle. Hacken und kleine Schippchen helfen hier also nicht, hier muss die Grabegabel und voller Körpereinsatz ran. Gleich nach der ersten Aktion war ich völlig fertig, dazu noch die Sonne.... So fühlt sich also das Gärtnern im Sauerland an... ich war umgehend dankbar für meinen sandigen, wenn auch nicht so wertvollen Boden in der heimischen Lausitz. Das Dahlien Eingraben wurde dann demzufolge ein längeres Projekt aus Gründen fehlender Kondition, die man bei solch schweren Böden wohl braucht... Löcher "ausstemmen", Blumenerde auffüllen, Hornspäne rein, mit einem Gemisch aus Lehm- und Blumenerde abdecken... mal sehen ob die Dahlien bei diesen Bedingungen nun wachsen wollen.

Ein sensationeller Gartenblick im Garten meiner Schwester, den es sich zu pflegen lohnt...;-) 


Und in meinem Garten....? Da ist gerade Tulpenparade... wunderbar! Einige Narzissen, die Jonquilla, Tanzetten und die Dichternarzissen blühen noch, die erste Blüte des Geranium phaeum - Brauner Storchenschnabel habe ich entdeckt, die Hosta "entwickeln" sich und zeigen ihre wunderbaren Blätter, Akelei, Allium, Frauenmantel und sogar die Rosen machen sich bereit für ihren großen Auftritt. Ich kann`s kaum erwarten...

Samstag, 16. April 2011

Schleifenblumen, Hainbuchenhecke und eine hoffnungslose Romantikerin


Eigentlich sollte es gestern nur eine kurze Garteninspektion werden, es war schließlich schon 16.30 Uhr und sich da noch zu tiefgründiger Gartenarbeit zu motivieren, das fällt mir momentan etwas schwer... erste Alterserscheinungen...? Aber da sah ich sie wieder, die ca. 5qm große Schleifenblume, die als Teil der Gartengrundausstattung seinerzeit übernommen wurde. Statt wie die anderen Jahre in sattem Grün zu jubilieren und erste Blütenansätze zu präsentieren, liegt sie braun eingefärbt in der Gegend rum und stellt sich tot. Eine Weile habe ich mir den Spaß ja angesehen, vielleicht erholt sie sich noch...hat sie jetzt nach drei Jahren gemerkt das ein anderes Gärtnerauge sie überwacht, eine andere Gärtnerhand sie versorgt und ist sie deshalb frustriert eingegangen? Der sachverständige Nachbar schaute über den Zaun und diagnostizierte "erfroren", ich denke jedoch, dass eher die Trockenheit als der Frost des letzten Winters den weißen Blühteppich dahin gerafft hat.

Ein trauriges Bild...
Kurzerhand legte ich also Hand an, schnitt alles zurück, grub mindestens 4,5qm der offensichtlich schon sehr alten Pflanze aus (der Rest bekommt noch eine Chance) und habe nun wieder Platz für Neues.

Seit Tagen schleiche ich nun schon um die im letzten Herbst gepflanzte Hainbuchenhecke herum. Sie zeigt zwar Ansätze, will und will aber nicht grün werden, auch hier dominiert eher noch das Braun der Blätter des Vorjahres. Erfreulicherweise sieht das bei den nachträglich gepflanzten Heckpflanzen anders aus, hier zeigen sich bereits erste Blättchen. Ein untrügliches Zeichen aber dafür, dass es sich um eine andere Sorte handelt und ich nun auf Grund von Faulheit und Geiz eine Patchwork- Hecke habe.

...die Hecke, das Blaue Beet und der Rasen, der noch auf sich warten lässt...

Für die vierte Achse des Paradiesgartens fehlte mir bisher noch ein gestalterisches Element, blaue Bank, Flora- die Skulptur und der im Herbst gepflanzte Apfelbaum sind als Blickpunkte bereits vorhanden. Für den Blick zur Garage fehlte mir jedoch die zündende Idee. Ich saß also so auf der blauen Bank und dann fiel der Groschen... ein Rosenbogen... als Tor zum hinteren, frei gestalteten Gartenteil.
Gesagt, getan, ab in den Baumarkt... Rosenbogen und Rose "Jasmina" gekauft, aufgebaut, gepflanzt und gefreut.


Nun ist es also dokumentiert... ich bin hoffnungslose Romantikerin mit dem Hang zum Kitsch... wie soll ich das nur meinen Bauherren erklären, für die ich im Arbeitsalltag sachliche, moderne Architektur entwerfe. Und kaum vom Schreibtisch um die Ecke im Garten... schaffe ich mir selbst verklärte, romantische Welten...eigentlich müsste ich doch einen modernen Kiesgarten mit Gräsern, pflegeleichten Stauden in moderner Formensprache haben...

Freitag, 15. April 2011

faszinierend natürlich & natürlich fazinierend 2


eine Initiative von "Grüner Himmel".  Mein(e) Bild(er) der Woche "Anemonen"