Sonntag, 18. Juli 2010

Das Ergebnis langer Winterabende...

Wie vertreibt man sich eisig kalte Winterabende?- Mit der Sehnsucht nach der aktiven Gartenzeit und unendlich vielen Internetbestellungen aus lauter Langeweile. Mir hatten es in diesem Winter speziell die Taglilien angetan. Und so darf ich nun schon mehr als zwanzig verschiedene Sorten mein Eigen nennen, die im Frühjahr, nachdem der Boden endlich wieder getaut war, per Post in meinen Garten einwanderten. Nun ja, einige Pflänzchen muss ich wohl noch pflegen und behüten bis sie mir die erste Blüte schenken, aber es gibt auch Taglilien, die mich bereits im ersten Jahr mit ihrer Blühwilligkeit erfreuen.
Ist das nicht ein geniales Farbspektakel? Aber es gibt auch noch die Weißen- die in diesem Jahr, vielleicht wegen der Hitze und Trockenheit, eher Gelb sind.
Meine ausdrückliche Empfehlung zum Kauf von Hemerocallis ist der Taglilienschop von Armin Eder.
Hier gibt es eine ständig wechselnde Auswahl von Taglilien und Iris-und wer bestellt, der bekommt noch eine Gratispflanze dazu- Super! Außerdem hat Herr Eder noch eine private Seite, auf der alle  Taglilien seiner Sammlung mit Namen und Foto gelistet sind- schön zur Vorauswahl... Ebenso empfehlenswert ist die Perenna Staudengärtnerei, auch hier ein großes Angebot an Hemerocallis und netter Kontakt.

Samstag, 17. Juli 2010

Unwetter

Eigentlich solllte an dieser Stelle ein wunderschönes Blumenregentröpfchenbild als Zeichen meiner Freude über den morgendlichen Sturzregen mit Gewitter und Sturmböhen stehen, aber statt im Garten schönste Fotos zu produzieren, veranstaltete die versammelte Hausgemeinschaft im Keller unseres Wohnhauses eine Kellerentwässerungsaktion denn der plötzlich üppige Regen hatte den Keller ordentlich unter Wasser gesetzt. Nun ja, nach einer Stunde Wasser schöpfen konnte der Tag wie geplant weiter gehen. Allerdings wurde aus der Garteninspektion erst einmal nichts... Termine... ich musste mich noch bis 16 Uhr gedulden. Unterwegs in der Stadt sah man überall entwurzelte Bäume und die Feuerwehr, mitsamt der Kettensäge, die im Einsatz war. Mich beschlich das ungute Gefühl, dass vielleicht auch der Garten sein "Fett" abgekriegt hat... entsprechend ängstlich näherte ich meinem "Paradies", aber alle Bäume standen noch, einzig die Taglilienblüten sahen ziemlich zerschossen aus.
Gut, dass die Taglilienblüten nur einen Tag lang da sind, schon morgen wird wieder die volle Schönheit der Blumen zum Vorschein kommen.

Sonntag, 11. Juli 2010

Taglilieneindrücke

Im "Garten in den Wiesen" herrscht Hochsaison und für Taglilienbegeisterte war hier der letzte Samstag Pflichtprogramm. Nach dem Saisonauftakt mit Scheeglöckchen, dem Frühsommer mit vielen verschieden Geranium, spielen nun die Taglilien und Gräser die Hauptrolle. Ein paar Eindrücke... die im Original auf Grund der Farb- und Sortenvielfalt natürlich viel beeindruckender sind. Man sieht den Fotos an, dass es auch hier sehr heiß war...

Farblehre

Die Sonne brennt, 38 Grad, Trockenheit und das bis auf wenige Ausnahmen nun schon seit mehr als sechs Wochen. Was hilfts, die Wasserpumpe und der Gartenschlauch arbeiten auf Hochtouren. Jeden Abend 2 Stunden ein anderes Gartenstück. Da ich per Handbetrieb schon lange nicht mehr hinterher komme, muss nun der Sprenger ran. Grundsätzlich ist dagegen ja nichts einzuwenden nur tritt dabei ein mehr als ungewünschter Nebeneffekt ein... die Pflanzen werden alle Braun. Unser Wasser ist leider sehr Eisenhaltig und was so aus der Distanz gesehen vielleicht wie frisches Nass aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als übler Farbüberzug, der die weißen Dahlien versaut und die grünen Blätter von Rosen, Taglilien und Co metallisch- brau glänzen lässt. Ich bin frustriert und das unzufrieden stellende Ergebnis meiner täglichen Bemühungen veranlasst mich dazu über die Installation einer "Tröpchenbewässerungsanlage"  ab dem nächsten Frühjahr nachzudenken. Abgesehnen davon entpuppen sich nun verschiedene Stauden- und Zwiebelneuerwerbungen als Fremdkörper im Garten, weil deren tatsächliches Aussehen so gar nicht dem angekündigten Lila, Rosa oder Weiß entspricht. Stattdessen grinsen mich nun orangefarbende Lilien im weißen Paradiesgarten an und im Beet, das eigentlich dem Farbspektrum von Blau bis Rosa vorbehalten war, prangt nun eine Taglilie in Lachs- sehr passend...
 Taglilie "Bed of Roses"
Die Taglilie "Arctic Snow" macht ihrem Namen auch nicht wirklich "alle Ehre" sondern präsentiert sich eher in zartem Zitronengelb als wäre der Arktische Schnee schon vom Ozonloch angegriffen.
 Taglilie "Arctic Snow"
Alles in allem scheint dieser Sommer eher in Stress für Mensch, Tier und Pflanze auszuarten, aber im Winter, wenn es wieder kalt und grau ist, werden wir uns genau nach diesen Tagen sehnen.

Sonntag, 4. Juli 2010

Der Garten meiner Schwester

Auf Grund der bereits fünf Wochen anhaltenden, staubtrockenen Hitze ohne Aussicht auf Regentropfen  und natürlich in erster Linie wegen einer Einladung zur Abiturfeier meiner Nichte "verschlug" es uns mal wieder in das schöne, frische  Nordrhein-Westfalen zur Familie meiner Schwester. Für meine Begriffe gibt es hier zwar zu viel Berg, Wald  und Land und zu wenig Stadt aber trotzdem kann man insbesondere wegen der wunderbaren Gärten, der bemerkenswerten Stöcker-Stauden Gärtnerei und dem guten Essen meiner Schwester, dieser Region einiges abgewinnen und so begab es sich, dass wir nach überstandener feucht-fröhlicher Abiturfeier eine Rundreise zu den gärtnerischen Kleinoden der Gegend unternahmen. Mein erster Weg bereits nach der Ankunft war natürlich der Garten meiner Schwester, denn das ich gestalterisch ambitioniert meinen eigenen Garten hege und pflege, habe ich nicht zuletzt auch dieser Inspiration zu verdanken.
Unser nächster Weg dann Stöcker-Stauden in der Nähe von Soest. Gut das ich ein Budget auch für den Staudeneinkauf eingeplant hatte. Hier war Rosenwoche und ein mehr als üppiges Angebot an Rosen in allen Sorten, Formen und Farben sowie Begleitstauden erwartete uns. Oh je, die Qual der Wahl... denn ich war schließlich mit Mittelklassewagen und Familienangehörigen unterwegs, das bedeutete Einkaufsbeschränkung! Für mich, als nicht gerade Auswahl-verwöhnte Hobbygärtnerin ein Staudenparadies das abgesehen von der Förster Staudengärtnerei in Potsdam, bei uns in Brandenburg wohl seines gleichen sucht. Es wurden dann nach vielem Hin und Her- die Englische Rose "James Galway", eine Fetthenne "Matrona", Geranium " Jolly Bee", Geranium x cantabrigiense" Berggarten" und beim Bezahlen, also schon fast im Auto sitzend, musste noch die Rose "Russeliana" mit.
Der nächste Halt dann die Gartengalerie- Stork in Bad Sassendorf. Wer mal gediegen "Gartennippes" einkaufen, selbst gemachten Kuchen essen und einen wunderschönen romantischen Garten mit vielen Rosen sehen will, ist hier genau richtig. Eine Atmosphäre, die man am besten mit Freundin (oder Schwester) genießen sollte. Natürlich mit dem nötigen Kleingeld in der Tasche, denn hier gibt es wirklich schönste Gartenaccessoires von modern bis pseudoantik.
Aber Mädels... lasst besser die Männer zu Hause, ich glaube nicht, dass die Herren der Schöpfung hier genauso glücklich und verzaubert durch die Gegend hüpfen wie wir Frauen.
Fazit hier: eine moderne 50cm hohe Frauenplastik für den Garten, ein Rezept einer leckeren Torte und viel Garteninspiration.

Weiter ging`s zum "Camenhof" wieder in der Nähe von Soest. Ich hatte den Garten im vorletzten Herbst gesehen und war damals restlos begeistert. Überall Blütenfülle, schöne "Gartenzimmer", eine Inspiration nach der nächsten. Am schönsten das Beet mit diagonalen Buchshecken und weißen Dahlien- beeindruckend!
Um so gespannter war ich nun diesmal, wie der Garten wohl zur Rosenzeit aussieht... aber statt der erwarteten Blütenfülle lehrte mich dieser Garten etwas Anderes.... Beschränkung!- bei der Größe des Gartens, den Pflanzungen und dem damit folgenden Pflegeaufwand. Ich konnte mich davon überzeugen, dass ein Garten, besonders wenn er 1ha groß ist, sehr viel Arbeit machen kann. Sicher herrscht hier nicht der Anspruch, dass der Garten das ganze Jahr über attraktiv sein muss, aber bei der Größe merkte man schon, dass einem die Natur manchmal buchstäblich " über den Kopf" wächst.
(das merke ich ja selbst oft genug bei meinen vergleichsweise kleinen 1250qm...) Hoffen wir, dass sich der "Camenhof" spätestens im Herbst wieder von seiner schönsten Seite zeigt.

Sonntag, 20. Juni 2010

Arbeitseinsatz

 Beetrose "Leonardo da Vinci",1993 mit Frauenmantel (Alchemilla mollis) und Geranium Magnificum "Rosemoor"

Der Frühling 2010 ist Geschichte und mit ihm der erste üppige Blütenflor der Saison, so machte ich mich also gestern über das Verblühte her, schnitt die ersten Geraniumpflanzen zurück, beseitigte den überwiegenden Teil der Akeleisamenstände, Teile der zugegebenermaßen noch gut aussehenden aber überbordenden Mageriten und machte damit einfach mal Platz für die nächsten Stars in der Rabatte. Heute noch eine Blaukorngabe und viel Wasser für die runter geschnittenen Pflanzen und nun besteht Hoffnung, dass sich der leere Platz bald wieder mit frischem Grün füllt. Mit Unkraut habe ich ja bis auf eine Ausnahme, dem im letzten Herbst angelegten Heckenbeet, nicht so große Probleme. Geheimnis sind regelmäßiges Erde lockern und abendliche Beeteinspektionen mit Argusaugen. Leider musste ich dann aber doch mal an das Heckenbeet ran und da empfing mich gleich die gesammelte Unkrautauswahl die der sandige Brandenburger Boden so zu bieten hat. Also begab ich mich ca. 3h (das Beet ist seeehr lang) in gebückte Haltung, sozusagen erfurchtsvoll vor dem unkontrollierten Wildwuchs und beseitigte Selbigen. Fazit nach meiner ausgedehnten Frühjahrskur... ich spürte schmerzvoll meinen Körper aber der Garten ist nun wieder ordentlich.

 
 Rosa borbonica "Louise Odier"1851

Ganz nebenbei habe ich eine neue Leidenschaft entdeckt: Rosen, insbesondere Stauch- und Beetrosen. Die modernen und die historischen Rosen gleichermaßen. Den Anfang machten schon im letzten Jahr z.B. "Leonardo da Vinci", "Chinderella" und "Schneewittchen". Im Kontext anderer Stauden finde ich Rosen einfach wunderbar. Mein übliches Rosenbeetebild beschränkte sich früher überwiegend auf  Beete aus ordentlich angeordneten Teehybriden mit Rindenmulch -gruselig- aber zusammen mit Katzenminze, Frauenmantel, Geranium oder Lavendel sehen Rosen einfach spektakulär aus. Im letzten Herbst und Frühjahr kaufte ich neben verschiedenen wurzelnackten Rosen über das Internet auch eine "Louise Odier" als Containerpflanze bei einem Gartenfestival. Mittlerweile steht sie im Paradiesgarten an einem Obelisk und macht sich prächtig, der Duft ist einfach spektakulär. Der Auslöser für eine Roseninfektion ohne Hoffnung auf Heilung und ein Grund mehr, gleich noch eine "Rose de Resht" als Container zu erstehen. Der Vorteil von Containerpflanzen scheint klar, während die Wurzelnackten gepflegt und gehegt werden müssen, bis auch nur eine Blüte erscheint (bei mir dauerte es ein Jahr und klein sind die Pflanzen immer noch), muss man bei Containerrosen nicht so lange auf Blüten warten. Allerdings soll das Einwurzeln/ Etablieren der Rosen wohl schwieriger sein... bei mir scheint das jedoch nicht der Fall zu sein.

Strauchrose "Schneewittchen" Kordes 1958

Sonntag, 13. Juni 2010

Rosenzauber in Saxdorf

An diesem Wochenende war wieder "Lust am Garten 2010" in Brandenburg, ein Event für Gartenfreunde..., so ähnlich wie in anderen Bundesländern der Tag der offenen Gartenpforte/ Gartentür. Allerdings haben hier doch eher die  "kommerziellen" Gärten ihre sonst auch offenen Türen offen. Die Freundschaftsinsel in Potsdam, der Branitzer Park, der Rosengarten in Forst ... Am Freitag besuchte ich schon einen der wenigen Privatgärten im Angebot, den "Garten in den Wiesen" in Schorbus, der sich auch diesmal wieder mit verschiedensten Geranium, Alchemilla, Iris, Gräser und Co von seiner schönsten Seite zeigte. Als Erinnerung an diesen Tag konnte ich neben netten Gesprächen auch eine weiße Iris Sibirica zur Erweiterung meiner eigenen botanischen Vielfalt erwerben.

Heute, sozusagen als Sonntagsausflug, fuhren wir nun zum wiederholten Male in den "Saxdorfer Pfarrgarten". Man hatte sich gut auf den Gästeansturm vorbereitet. Am Eingang wurden die obligatorischen 3 Euro Eintritt gefordert (und gern gegeben) und ein "...schön das Sie sich für Saxdorf entschieden haben..." über den Empfangstresen jubiliert. Im Garten dann- schönste, überwiegend historische Rosen, die um die Wette blühten und dabei dufteten was das Zeug hielt- schön!!! Daneben Pfingstrosen, Allium und viel Grün.

 
Blush Hip, 1840
Beim Anblick des üppigen Grüns fiel mir nur der Vergleich: "Grüne Hölle" ein. Durch die vielen verschlungenen Gartenpfade hat man das Gefühl, der Garten sei riesengroß und geheimnisvoll..., dass er mit seiner Pflanzenvielfalt zumindest im südlichen Brandenburg einzigartig ist, daran besteht sicher kein Zweifel. Da wir über die Mittagszeit da waren, hatten wir auch nicht mit den, anlässlich solcher Events zu rechnenden Menschenmassen zu kämpfen. Die kamen erst als wir schon gingen... und so konnten wir in aller Ruhe den Garten, die Rosen und die gereichte Erdbeertorte genießen.

Wieder ein schöner Gartenausflug aber dann musste ich doch sofort in meinen eigenen Garten... denn der ist jetzt zu dieser Jahreszeit auch ganz schön...

Sonntag, 30. Mai 2010

Frühlingsgefühle

Ich könnte mir dieser Tage vorstellen, rund um die Uhr im Garten zu sein, den wunderbaren Duft der Lupinen zu riechen, der üppigen Blütenpracht  von Akelei,  Schwertlilien, Allium, Geranium, Margariten und Mohn beim blühen zu schauen, das Zwitschern der Vögel zu hören- Friedliche Ruhe, schönste Natur, bestes Gartenglück- Wunderbare Frühlingszeit!

Samstag, 22. Mai 2010

Der Wolf...

 "Wolf- Garten Compact plus 37 E"

Nachdem ich den alten Rasenmäher zu Schrott gemäht habe, war das nun die beste Gelegenheit mal wieder zu shoppen und einen neuen Mäher zu erwerben. Ich hatte mich natürlich ausführlich über verschiedenste Modelle informiert und es verdichtete sich meine Auswahl in Richtung "Wolf- Garten Compact plus 37 E" mit Mulchfunktion. Gesagt getan, die 14 Kundenrezessionen bei Amazon bestätigten mich in meiner Kaufentscheidung so dass ich das begehrenswerte Gerät über oben genannten Internetshop bestellte und von da an wartete... nach einer Woche war er da, doch es regnete... heute sollte dann endlich der Tag der Jungfernfahrt sein. Zuerst aber aufbauen. Kinderleicht dachte ich, die 14 Kunden bei Amazon hatten es ja versprochen. Nun gut, zuerst aus dem roten Stoffsack einen Fangkorb basteln. Die Anleitung hatte mit den üblich verdächtigen Skizzen und einem "Click" im Bild als einzigen Textbeitrag aufzuwarten. Also Information zum Aufbau gleich Null, Intuition war gefragt. Aber da gab es ja so ein schwarzen Metallrahmen, das musste das Ding zum Aussteifen des Fangkorbes sein. An der Sackkante sind schwarze, längst offene Kunststoffröhrchen angebracht. Also muss man das Eine wohl mit dem Anderen verbinden ("ein-clicken"). Für mich als Frau ohne Fitnessdauerkarte eine schweißtreibende Angelegenheit, aber schließlich habe ich es, kombiniert mit einer Menge unflätiger Begleitworte, doch irgendwann geschafft. Als Nächstes die Klappe an den Fangsack. die sollte erst aus vier Teilen zusammengebaut werden. Einer Klappe als Solches, einem Trichterförmigen Plastikteil und zwei kleinen Scharnierteilen, die wie die Clickverschlüsse bei Rucksäcken funktionierten aber in diesem Fall ungeheuerlich "komplexer" aussahen und wie sich heraus stellte auch waren... Kein Hinweis wie man die Dinger wo, wann, von welcher Seite und warum überhaupt einfädelt... Ich war mit meiner durchschnittlichen Intelligenz am Ende... nach 15min Suche und unendlich vielen Versuchen gab ich auf und rief den Gatten an. Mist... das ich mit meinem technischen Verständnis mal wieder am Ende war... Die Wartezeit bis zum Eintreffen des hilfsbereiten Ehemannes vertrieb ich mir mit praktischen Überlegungen am "Corpus Delicti" und siehe da, ich bekam das mit den Scharnieren doch raus und die Klappe war am Sack. Jetzt noch alle Verbindungen festgedreht, den Fangkorb eingehangen und los ging die erste Testfahrt über den Rasen. Schönes Ergebnis, leichter als das Riesenteil das ich vorher regelmäßig mit hochrotem Kopf über den Rasen schob und auch leiser. Irgendwann war der erste Korb voll und nun ging es ans Ausleeren. Aber wo war der Tragegriff? Ja, was die auf Intuition angewiesene Käuferin nicht wusste, die in der für den Fangkorb gedachten Metallaussteifung eingebogene "Schlaufe" muss nach außen und dient als Tragegriff... Also konnte ich den ganzen, nun dreckigen Korb, wieder auseinander bauen und das Teil oberhalb des Korbes befestigen. Nach den ersten Anfangsschwierigkeiten macht der "Wolf" nun zuverlässig seine Arbeit und ich bin ganz zufrieden mit meiner Investition obwohl man für 220 Euro auch eine "lesbare"Aufbauanleitung erwarten könnte.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Regentropfen...

Es regnet... und zu dieser Jahreszeit kann man dem Regen gelegentlich sogar etwas abgewinnen.
Man muß nicht gießen und kann statt dessen wunderbare Fotos machen.