Samstag, 21. Januar 2012

Vier Jahre -ein Blick- Teil II

das Problembeet.... war das Staudenbeet der Vorbesitzer mit alten Stauden, oberirdischer Wasserleitung (die durch fast den ganzen Garten ging) und sehr, sehr schlechter Erde...im ersten Jahr habe ich hier und da etwas dazwischen gepflanzt und das angrenzende Gemüsebeet bestellt, der Erfolg war enttäuschend keine Spur von blühenden Landschaften, wie dem ambitionierten Gartenanfänger in den Gartenzeitungen vorgegaukelt wird. ( Das man düngen muss, wußte ich damals noch nicht;-)) Also habe ich alles was erhaltenswert war ausgegraben und umgesetzt, die Wasserpipeline zurückbauen lassen und dann den Bereich aus Mangel an Ideen und guter Erde extrem vernachlässigt.

 Juni 2008, die erfolglosen Versuche den Bestand zu gestalten...
 Frühjahr 2009 das Gemüsebeet  ist "platt" gemacht...
 jetzt wächst der Rasen auf dem ehemaligen Gemüsebeet, die Stauden bei der Kirsche sind noch da, werden aber ignoriert, es gibt mittlerweile interessante "Baustellen"...
 ... das Staudenbeet hat im September 2009 den Höhepunkt der Vernachlässigung erreicht- Handlungsbedarf !...
 ....Also machten wir Ordnung, entfernen das ganze alte "Zeug", stecken ein paar Zwiebeln...
... und erfreuen uns im Frühjahr 2010 an der Blütenpracht.
Im Sommer 2010 gab es hier nur Rasen und ein schmales, gerades Beet am Zaun... aber dann ging im August der Spaten mit mir durch und es entstand wieder ein zaghafter "Schwung"...
 ... das war aber noch nicht alles, im Oktober musste noch mal nachgebessert werden und wo im Frühjahr erst der Rasen gesät wurde, wurde jetzt wieder alles aufgerissen und die Erde verbessert...
 .... Ist ja nett so im Sommer 2011, allerdings passt dieses Beet so gar nicht zur formalen Gestaltung des angrenzenden Gartenteils, also...
...Spaten in die Hand und die Welle wieder begradigt...
... dann die Pflanzen von hinten nach vorn gepflanzt und nun warte ich auf das Frühjahr 2012, weil das Projekt "Altes-Neues" Staudenbeet erst dann abgeschlossen werden kann... Dann verpflanze ich die Gräser aus dem hinteren Beetteildie dort noch überwintert haben und säe Rasen zwischen dem Beet vorn und dem Beet hinten am Zaun und wenn alles perfekt läuft habe ich dann einen 30m langen und 1,20m breiten "Wandel"-Rasenweg. 
Fazit: ein echtes Hin und Her, besser man hat einen Plan, allerdings ist so ein Garten ja auch immer in Veränderung und das habe ich bei diesem Beet auf jeden Fall gelernt.


Kommentare:

  1. Ich kann sehen wie viel du dein Gärten liebst. Soviel arbeit!! Wenn die garten wieder aufwacht muss deine garten aussehen wie ein märchen.
    Schöne Sonntag
    Liebe grusse
    Marijke

    AntwortenLöschen
  2. Ich mußte grad grinsen, eine solche Ecke haben wohl viele. Ich kann es dir so nachfühlen, diesen Frust, wenn es einfach immer irgendwie nicht klappen will. Ich guck dann immer bei Gaissmaier und such mir die Pflanzen für den entsprechenden Standort, dann klappt es. Und immer viel Kompost.
    Viel Erfolg und ich bin gespannt

    Sigrun

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Annette!
    Dass man Pflanzen auch düngen muss, habe ich auch erst lernen müssen. Deshalb musste schon bald ein Komposter her.
    Das Bild mit den Narzissen ist super, so frühlingshaft und gelungen! Hoffentlich ist es bald wieder soweit!
    VG
    Elke

    AntwortenLöschen
  4. Mir gefällt die jetzige, eckige Version sehr gut - das hat Kraft.
    Ach ja - und der eigene Garten ist doch nie wirklich fertig, da entdeckt man hier und dort und überhaupt.... Frau ändert sich ja auch und damit auch der Garten. Und so weiter :-)
    Kribbelt´s Dir auch schon so in den Fingern? Ich guck jeden Tag, ob schon was im Garten passiert.
    Viele Grüße von Renate

    AntwortenLöschen
  5. Annette, what an amazing transformation. I like the look of the border, and the spring bulbs are gorgeous.

    AntwortenLöschen
  6. Schön ist es geworden! Auf dem Vorletzten Bild kann man sich gut vorstellen wie das Beet kommenden Sommer aussieht.

    Ich auch ständig am Umorganisieren meines Gartens.

    Liebe Grüsse Rosana

    AntwortenLöschen
  7. Ja, so ein Garten verändert sich oft und öfter....
    Bei Dir wohl öfter, aber auch mir gefällt die eckige Variante...es wirkt nun "aufgeräumt" und es wirkt wirklich viel passender und harmonischer.
    Ich wünsche Dir, liebe Annette, eine schöne neue Woche und lasse liebe Grüße da...Luna

    AntwortenLöschen
  8. Das waren aber viele Projekte und sehr viel Arbeit, aber der Anblick danach entschädigt immer für alles :)

    AntwortenLöschen
  9. Hallo Annette,
    ich mag ja ganz gerne geschwungene Linien im Garten, deshalb gefällt mir die Variante auf dem drittletzten Foto am besten. Aber wenn der Rest Deines Gartens eher formal ist, war es wahrscheinlich wirklich besser, das Ganze wieder zu begradigen. Es ist immer wieder interessant, die Entwicklung bestimmter Gartenbereiche über Jahre zu verfolgen.

    Ich finde die Idee, die beiden Bäume in dem Beet zu integrieren überaus gelungen!

    Liebe Grüße von Bärbel

    AntwortenLöschen
  10. Liebe Annette, ich finde die Gartengestaltung ist Dir wirklich sehr gut gelungen. Bin schon gespannt, wie es heuer aussehen wird.

    lg kathrin

    AntwortenLöschen
  11. Hallo,
    Gestaltung der Beete ist schwierig und ständig sind Änderungen erforderlich. Dabei sind auch Beetgrößen und -formen immer in Frage gestellt. Das geht mir auch so. Ich bevorzuge abgerundete Ecken (wenn möglich). Rasenstreifen, die als Wege genutzt werden, haben wir auch. Leider leiden sie durch die Nutzung sehr, da die Laufwege nicht sehr variiert werden können. Wenn der Weg nicht benötigt wird, wäre nicht ein größeres Beet zweckmäßig? VG Manfred

    AntwortenLöschen