Nach einer mittelprächtigen Arbeitswoche freute ich mich gar sehr auf meinen Herzensort. Endlich in Ruhe gärtnern, den Vögeln beim Zwitschern zuhören und die Sonne genießen. So zumindest war der Plan. Im Garten angekommen nahm ich heute mitsamt der Schere den Paradiesgarten in Angriff. Ich hatte mich noch nicht warm geschnitten, da ging es los. Der Nachbar sägte mit der Kreissäge, der übernächste Nachbar mit der Kettensäge. Auch die Mittagszeit ließ die Herren kalt - stundenlang. Wie habe ich das verdient? Na gut ich verlegte meine ganze Energie in die Rückschnittarbeit und da kam sie wieder in mein Blickfeld, meine Hecke rund um den Paradiesgarten. 2010 mit umgebender Buchsbaumhecke angelegt, machte diese mir bald Sorgen, wollte nicht wie ich wollte, wurde vom Pilz befallen, so dass ich Angst um versammelten Buchsbaumbestand bekam und einen Teil der Hecke kurzer Hand entsorgte. Als Ersatz pflanzte ich die Heckenkirsche, ein angepriesener Buchsbaumersatz die zugegebener Maßen auch grün und kleinblättrig ist, die man aber öfter schneiden muss um sie in Form zu halten und die komplett anders wächst als so ein Buchsbaum. Jetzt wo alle trockenen Staudenreste entfernt sind, sieht man wie dämlich dieser Unterschied ist. Der Buchsbaumteil ist geradezu stattlich herangewachsen, die Heckenkirsche dagegen dümpelt und ist so gar nicht gesund und grün über den letzten Winter gekommen. Was soll ich nur tun und warum überhaupt war ich damals so voreilig mit dem Rausschmiss? Ich glaube ich muss mich von der Heckenkirsche trennen... aber wie soll ich gestalterisch mit diesem Desaster umgehen, hat jemand ne Idee?
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Samstag, 5. März 2016
Das Heckendesaster
Nach einer mittelprächtigen Arbeitswoche freute ich mich gar sehr auf meinen Herzensort. Endlich in Ruhe gärtnern, den Vögeln beim Zwitschern zuhören und die Sonne genießen. So zumindest war der Plan. Im Garten angekommen nahm ich heute mitsamt der Schere den Paradiesgarten in Angriff. Ich hatte mich noch nicht warm geschnitten, da ging es los. Der Nachbar sägte mit der Kreissäge, der übernächste Nachbar mit der Kettensäge. Auch die Mittagszeit ließ die Herren kalt - stundenlang. Wie habe ich das verdient? Na gut ich verlegte meine ganze Energie in die Rückschnittarbeit und da kam sie wieder in mein Blickfeld, meine Hecke rund um den Paradiesgarten. 2010 mit umgebender Buchsbaumhecke angelegt, machte diese mir bald Sorgen, wollte nicht wie ich wollte, wurde vom Pilz befallen, so dass ich Angst um versammelten Buchsbaumbestand bekam und einen Teil der Hecke kurzer Hand entsorgte. Als Ersatz pflanzte ich die Heckenkirsche, ein angepriesener Buchsbaumersatz die zugegebener Maßen auch grün und kleinblättrig ist, die man aber öfter schneiden muss um sie in Form zu halten und die komplett anders wächst als so ein Buchsbaum. Jetzt wo alle trockenen Staudenreste entfernt sind, sieht man wie dämlich dieser Unterschied ist. Der Buchsbaumteil ist geradezu stattlich herangewachsen, die Heckenkirsche dagegen dümpelt und ist so gar nicht gesund und grün über den letzten Winter gekommen. Was soll ich nur tun und warum überhaupt war ich damals so voreilig mit dem Rausschmiss? Ich glaube ich muss mich von der Heckenkirsche trennen... aber wie soll ich gestalterisch mit diesem Desaster umgehen, hat jemand ne Idee?
Sonntag, 4. April 2010
Mein kleiner Paradiesgarten II
Wieder ist eine Arbeitswoche vorbei und diesmal sozusagen als Geschenk für jeden Gärtner, steht das Osterfest ins Haus und mit ihm zwei zusätzliche, freie Tage zum Gärtnern nach Herzenslust. Mein Projekt der Paradiesgarten ist letzte Woche natürlich wieder zeitlich bedingt, ins Stocken geraten. Da ich mich aber mit ziemlicher Sicherheit auf meine Projektunterstützer verlassen kann, wurden die Beetfelder und der Splittweg dann am Karfreitag innerhalb von zwei Stunden gefüllt und ich war ziemlich zufrieden. Auf Grund eines Hinweises in Sachen Splittweg, war ich zwischenzeitlich etwas verunsichert, was die Wahl des Materials für die Wege anging. Meine Schwester schrieb, dass der Splitt sich schwer begehen lässt und die kleinen Splittteile (ich habe 3-5mm Körnung) bei Feuchtigkeit am Schuh kleben bleiben und man diese dann durch den ganzen Garten schleppt... Nun gut, der Hinweis kam zu spät, ich hatte schon bestellt. Nun liegt der Splitt in seinem "Bett". Wir haben ihn geharkt, verdichtet, verdichtet, verdichtet...eine sehr entspannende Tätigkeit, ich weiß jetzt, warum die Japaner Kiesgärten haben. Am Besten ich gehe in Zukunft jeden Tag vor und nach der Arbeit harken, zu Meditations- und Beruhigungszwecken. Sollte sich der Splitt tatsächlich als unpraktisch heraus stellen, werde ich mit einer zusätzlichen 3cm starken Brechsandschicht eine wassergebundene Decke bauen. Diese ist dann auf jeden Fall begeh- und (mit der Schubkarre) befahrbar.
Ursprünglich hatte ich vor, um jedes der vier Beete eine Buchsbaumhecke zu pflanzen, allerdings bin ich zu geizig... so eine Menge Pflänzchen... Am Freitagabend dann, nach getaner Arbeit und bei genauester Betrachtung des Arbeitsergebnisses kam ich auf die heldenhafte Idee, die Buchsbaumhecke ganz nach Außen zu setzen. Das definiert die Eingangsbereiche, fasst den Paradiesgarten als Ganzes zusammen und grenzt sich damit deutlich vom Rest des Gartens ab. Und... es ist nicht so teuer, weil weniger laufende Meter Buchsbaum. Gesagt getan, als Frau der Tat fuhr ich morgens vor dem Aufstehen in den Baumarkt und machte den Mini auf gesamter Ladefläche mit 110 Stk. Minibuchs voll (6Stk/Meter). Dann ab in den Garten und noch einmal ein 30cm breites Beet ausgehoben und mit neuer Erde befüllt. Hört diese anstrengende Arbeit denn niemals auf? Vorteil der eigenen Handarbeit ist jedoch das Geld, das man dabei einsparen kann und der Stolz, der sich nach getaner Arbeit einstellt. Unser Arbeitseifer scheint auch die Pflanzen anzustecken, im Moment kann man täglich Veränderungen im Garten wahr nehmen und das schon fast rasante Erwachen der Natur betrachten. Ich freue mich auf den Vollfrühling, die Narzissen- und Tulpenblüte die nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Das Wegekreuz ...kein Apfelbaum, keine Rose... keine Tonne sondern nur der Platzhalter... für die Buchsbaumkugel
Ursprünglich hatte ich vor, um jedes der vier Beete eine Buchsbaumhecke zu pflanzen, allerdings bin ich zu geizig... so eine Menge Pflänzchen... Am Freitagabend dann, nach getaner Arbeit und bei genauester Betrachtung des Arbeitsergebnisses kam ich auf die heldenhafte Idee, die Buchsbaumhecke ganz nach Außen zu setzen. Das definiert die Eingangsbereiche, fasst den Paradiesgarten als Ganzes zusammen und grenzt sich damit deutlich vom Rest des Gartens ab. Und... es ist nicht so teuer, weil weniger laufende Meter Buchsbaum. Gesagt getan, als Frau der Tat fuhr ich morgens vor dem Aufstehen in den Baumarkt und machte den Mini auf gesamter Ladefläche mit 110 Stk. Minibuchs voll (6Stk/Meter). Dann ab in den Garten und noch einmal ein 30cm breites Beet ausgehoben und mit neuer Erde befüllt. Hört diese anstrengende Arbeit denn niemals auf? Vorteil der eigenen Handarbeit ist jedoch das Geld, das man dabei einsparen kann und der Stolz, der sich nach getaner Arbeit einstellt. Unser Arbeitseifer scheint auch die Pflanzen anzustecken, im Moment kann man täglich Veränderungen im Garten wahr nehmen und das schon fast rasante Erwachen der Natur betrachten. Ich freue mich auf den Vollfrühling, die Narzissen- und Tulpenblüte die nicht mehr lange auf sich warten lässt.
und fertig ist das gute Stück...
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